Yes! Die Pet Shop Boys sind wieder da!

„Kluger Pop für kluge Menschen“

So war heute ein Artikel im Kulturteil der Süddeutschen Zeitung überschrieben (online heißt er anders), durch den ich quasi zufällig erfuhr, dass es seit heute ein neues Album der Pet Shop Boys gibt.

Pet Shop Boys - Yes (Albumcover)

Um ehrlich zu sein, hatte ich nie den Eindruck, dass die Pet Shop Boys jemals wirklich weg waren. Schaut man sich die Discographie an, zeigt sich, dass sie mit einer gewissen Regelmäßigkeit musikalischen Nachschub geliefert haben und einer ihrer vielen Songs läuft immer wieder mal im Radio. Die Musik der Pet Shop Boys ist einfach zeitlos.

Dank 4,99-Euro-Download-Sonderangebot bei Saturn habe ich mir gleich ein mal das komplette Album heruntergeladen, das den kurzen und prägnanten Titel „Yes“ trägt. Bei dem Preis kann man nicht viel falsch machen, dachte ich mir, und bei den Pet Shop Boys, weiß man, was man bekommt.

In der Tat! Das Album ist Pet-Shop-Boys-Sound in Reinform, so wie sie es schon vor 10 und vor 20 Jahren gemacht haben. Leichter und meldiöser Synthiepop. Wie Welt Online weiß, nennen die Pet Shop Boys ihre Musik selber „Eislaufmusik“ – Musik, zu der man hervorragend im Kreis fahren kann. Bei stern.de verraten Neil Tennant und Chris Lowe dann auch, wie sie auf Ideen für ihre Song kommen:

Lowe: Der beste Zeitpunkt, um Songs zu schreiben, ist nach dem Dinner.
Tennant: Oder wenn man betrunken ist .
Lowe:Genau das meine ich. Gutes Essen, und danach betrinken. Dann hat man die besten Ideen.

Noch mehr aus dem Nähkästchen plaudern die Pet Shop Boys übrigens auf dem letzten Track des Albums. Was bei DVDs schon fast Standard ist, machen die Pet Shop Boys nun auch auf ihrem Album: Sie kommentieren ihre Songs, Track für Track.

Das Vorhör-Widget von 7Digital gibt einen Eindruck vom neuen Werk der Pet Shop Boys, das sehr ähnlich klingt, wie das was man von den Pet Shop Boys bislang kennt. Und diese Beständigkeit macht wohl auch ihren jahrelangen Erfolg aus.

Meine Favoriten zum Reinhören: „All over the World“, „Did you see me coming“ und „Pandemonium“.

 


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