Überraschung aus der Packstation

Zunächst ist es überraschend, beim genaueren Nachdenken aber gar nicht so dumm.

In den Briefkasten liefert die Post neben den erwünschten Briefen auch – manchmal unerwünschte – Werbung. Wenn sich die Kunden ihre Post, z.B. Pakete, nun aber nicht mehr nach Hause, sondern in eine Packststation liefern lassen, wäre es doch lukrativ, auch die Werbung dort zu verteilen.

Auf diese Idee ist offenbar auch DHL gekommen. Zumindest war ich überrascht, als sich neulich die Klappe meiner Stamm-Packstation öffnete und sich dort neben dem Paket mit der erwarteten Bestellung noch ein zweites kleines Paket befand.

Werbung in der Packstation

Das kleine Paket stammte von der Versandapotheke “Zur Rose” aus Halle/Saale. Darin enthalten war neben einem Bestellkatalog auch eine Produktprobe “flüssiger Geltropfen zur Benetzung und Befeuchtung der Augen bei starkem Trockeheitsgefühlen“. Nichts was ich nun dringend brauche oder gar selber gekauft hätte, aber was man da hat, braucht man vielleicht doch irgendwann einmal.

Werbung in der Packstation

Ich bin noch unschlüssig, ob ich es wirklich toll fände, jedes Mal eine Werbesendung neben der erwarteten Sendung in der Packstation zu haben. Aber wie schon gesagt: So dumm ist die Idee eigentlich nicht…

 


2 Kommentare


  1. In Sachen Zielgruppenplanung scheint das was schief gegangen zu sein. Aber andererseits ist das wirklich nicht doof und zumindest nicht irgendwelches Papier sondern eine Produktprobe. vielleicht ist da das nächste mal ein Tafel Schokolade drin. Ist aber erstaunlich, was die Post sich so einfallen lässt. Das ist wirklich ein Servicewunder geworden. Die Packstationen nutze ich schon seit langem, aber was es jetzt alles neues gibt … online Frankierung, Paketabholung zuhause etc. schön zu sehen, dass sich da was bewegt.


  2. Bei mir kommt die Werbung ganz ohne Paket, da kommt Freude auf:
    Nachdem ich mich durch Eis und Schnee zur Packstation durchgekämpft hatte musste ich feststellen dass das avisierte Paket eine simple Werbebroschüre ist. Von einem mir unbekannten Versender für einen mir unbekannten Geschenkeshop.
    Vermutlich ein Fall von Addresshandel.

    Da wünscht man sich die Zeiten zurück als die Werbung noch mit einem Handgriff aus dem Briefkasten entsorgt werden konnte.

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