Social Payment mit Kachingle und Co.

Wie kann ich mit meinen Inhalten im Internet Geld verdienen?

MünzenMit dieser drängenden Frage beschäftigen sich viele Anbieter von Inhalten schon seit geraumer Zeit – die meisten, ohne darauf bislang eine befriedigende Antwort gefunden zu haben.

Denn während es in der Offline-Welt ganz normal ist und akzeptiert wird, für eine Zeitung Geld zu bezahlen – dominiert im Internet weiterhin die Kostenlos-Mentalität.

Nahezu alle großen Verlage experimentieren zur Zeit mit Paid Content und hoffen auf Erlöse aus dem Mobil-Geschäft mit Apps fürs iPhone und das iPad. Ob das die erhoffte Rettung bringt, das weiß zur Zeit jedoch niemand.

Einen alternativen Weg der Finanzierung geht das so genannte Social Payment, bei dem mit Kleinbeträgen honoriert wird, was gefällt. Vor allem: freiwillig.

KachingleUm Social Payment ging es auch beim Münchner Medienbrunch der Journalistenakademie Hooffacker. Eingeladen war Cynthia Typaldos, die Gründerin des Social-Payment-Anbieters Kachingle. Mit Ihr habe ich über die Idee und Philosophie gesprochen, die hinter Kachingle und Social Payment steht. Das Interview ist in der aktuellen Ausgabe von Markos Medienpodcast zu hören, die ich in dieser Woche als Gastautor gestaltet habe.

Daneben habe ich mit Karsten Wenzlaff gesprochen, der als Social-Media-Redakteur von vorwaerts.de sowohl mit Kachingle als auch mit dem schwedischen Anbieter Flattr experimentiert. Auch Crossmedia-Berater Bernd Oswald kommt zu Wort und spricht über die Unterschiede beider Dienste und die Perspektiven von Social Payment für Verlage.

Und hier nun der Podcast zum Anhören:

Musikvideo: Adobe Flash Player (Version 9 oder höher) wird benötigt um dieses Musikvideo abzuspielen. Die aktuellste Version steht hier zum herunterladen bereit. Außerdem muss JavaScript in Ihrem Browser aktiviert sein.

Download der MP3-Datei

Weiterführende Links:

- Blog-Beitrag von Bernd Oswald (der auch auch im Podcast zu hören ist): ®Evolution durch lousy pennies?

- Carta.info war das erste deutsche Blog, das Kachingle nutzt und ist inzwischen Kachingle-”König”.

- Erfahrung mit Kachingle und Flattr bei vorwaerts.de.

- Video-Interview mit Cynthia Typaldos bei e-book-news.de.

- Text-Interview mit Cynthia Typaldos bei medialdigital.de.

- Der “taz” brachte die erste Abrechnung von Flattr in 12 Tagen 143,55 Euro ein.
- Dazu auch ein Interview mit taz.de-Chef Matthias Urbach von Daniel Fiene.

- Interview mit Flattr-Gründer Peter Sunde bei Netzpolitik.org.

 


Kommentar schreiben