Ökolonomische Weihnachten.

Wer sagt eigentlich, dass ein Weihnachtsbaum immer grün sein muss?

Weihnachtssackbaum auf dem Winter-Tollwood 2008

Dieser “Sackbaum” auf dem Münchner Winter-Tollwood ist gelb, denn er besteht aus 121 gelben Säcken, die mit Plastikmüll gefüllt sind. Es ist also im wahrsten Sinne des Wortes ein Plastikbaum.

Als Kunstobjekt verstehen die Studenten der Hochschule für Gestaltung in Karlsruhe den Weihnachtsbaum: Seit 2004 rufen sie jährlich zur Kreativität auf – heraus kommen Weihnachtsbäume aus Kleiderbügeln, LED-Lampen oder Plastiktüten, begrünte Tannenstühle oder Zahnbürsten mit Tannennadeln als Borsten.

Wer sich Weihnachten mehr aus ökonomischer Sicht annehmen möchte als aus ökologischer, der findet Rat in dem Buch “Optimiert Weihnachten” des BWL-Professors Bernd Stauss: Er hat eine Anleitung zur Besinnlichkeits-Maximierung verfasst und beschreibt die Zusammenhänge zwischen Gesangswiderstands- und Bescherungsaufschiebungskosten. Damit will er nach eigener Aussage aber keinesfalls die weihnachtliche Besinnlichkeit zerstören, sondern lediglich die aus der Betriebswirtschaft bekannten Methoden mit einen Schuss Selbstironie auf die Probleme des Weihnachtsfestes anwenden.

Auch Klavierkabarettist Bodo Wartke, ein alter Bekannter von mir, geht die Weihnachtsgeschichte aus wirtschaftlicher Sich an. Obwohl die Aufnahme schon 11 Jahre alt ist, ist das Gedicht immer noch hochaktuell: Drei hörenswerte Minuten voller Wortwitz!

Zuletzt noch ein Geschenke-Tipp, für all diejenigen, denen am Nachmittag des 24.12. noch immer ein Geschenk fehlt: extra3 bieten einen kostenlosen Jahreskalender 2009 von Erklär-Maus Klaus zum Herunterladen und Selbstausdrucken. Hoffentlich reicht die Druckertinte!

 


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