Merry Christmash

Im Radio laufen schon den ganzen Tag die üblichen Weihnachtshits: Last Christmas, All I want for Christmas is you, Driving Home for Christmas, Do they know it’s Christmas oder Santa Claus is coming to Town.

Wer sich trotz weihnachtlicher Traditionen bei der Festtagsbeschallung Abwechslung wünscht und auch nicht dauerhaft auf die Aufnahmen des [Beliebige Stadt bitte hier einsetzen]-er Kinder- bzw. Knabenchors zurückgreifen will, dem empfehle ich die Weihnachtssampler „A very Bootie Christmas„: Darauf finden sich über 30 weihnachtliche Mashups, also Weihnachtssongs gemixt mit anderen Titeln, Beats, Melodien oder Samples.

Bootie X-mas

In „High Tides And Blocked Peace Pipes“ von Go Home Productions zum Beispiel trifft Blondie auf Paul McCartney und J-Lo. DJ Dan Phillips macht aus „People are People“ von Depeche Mode den Weihnachts-Mashup „Jingles Are Jingles“.

Ungewohnt, aber schön ist der Song „Santa Claus Is Coming To Alabama“ in der Sängerin Jacqui Naylor in einem akustischen Mashup „Santa Claus is Coming to Town“ mit Lynyrd Skynyrd’s „Sweet Home Alabama“ vermischt.

Auch „Christmas Time is here again“ von den Beatles wurde in den Mixer geworfen und mit Bostons „More Than A Feeling“ zu „Christmas in Boston“. Und DJ BC hat aus „Imagine“ von John Lennon und der Jackson5-Version von „Santa Claus Is Coming To Town“ den Weihnahts-Mashup „Imagine Santa“ gemacht.

Härtere Klänge gibt es bei dem Song „It’s The Little Things“ – einem Mix aus dem „Christmas Canon“ des Trans-Siberian-Orchesters und „All The Small Things“ von der Punk-Rock-Band Blink-182.

Alle Mixe gibt es – wie für Mashups üblich – zum kostenlosen Download bei bootieusa.com/xmas.

Und doch noch einmal zu Last Christmas, dem Weihnachtspop-Klassiker von Wham: Der sollte ursprünglich „Last Easter“ heißten und musste sich im Jahr seiner Veröffentlichung dem Weihnachtssong „Do they know it’s Christmas Time“ von Band Aid geschlagen geben, schafft es aber seit 1997 jedes Jahr aufs Neue in die Charts. Insgesamt 25 Fakten über Last Christmas hat Dirk von Gehlen bei jetzt.de zusammengetragen.

Die Website last-christmas.com listet alle Versionen des auf – momentan sind es 434. Eine davon ist die „Literal Version“. Statt des eigentlichen Liedtextes singt ein Sänger eine bissige 1:1-Beschreibung dessen, was im Original-Video zu sehen ist. Und das ist oft erschreckend banal.

Zu guter letzt noch ein Weihnachtslied, mit dem sich die lieben Verwandten vergraulen lassen, wenn sie einfach nicht gehen wollen: „Christmas is Creepy“ von Fred Figglehorn, einem fiktiven, sechsjährigen, hyperaktiven Jungen mit Chipmunk-Stimme. Wird leider viel zu schnell zum Ohrwurm.

Und damit: Frohe Weihnachten!!!

 


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