Linguistik von Erpresserbriefen

Aus Zeitungen und Werbesprospeketn zusammengeklebt – so stellt man sich den typischen Erpresserbrief vor – zumindest in Hollywood. In der Realität entspricht nur ein kleiner Bruchteil aller Erpresserbriefe diesem Ideal.


Die Erpresser von heute orientieren sich eher an Geschäftsbriefen („Betr.: Erpressung“) und sehen ihre Erpessung als Spende oder Geschäftsbeziehung. Sie sind sich sicher alle Spuren verwischt zu haben, verraten sich aber durch ihre Sprache, selbst dann, wenn sie versuchen, die Grammatik von Ausländern zu immitieren. Mehr oder weniger erfolgreich. Viele weitere interessante Erkenntnisse über die Linguistik von Erpressebriefen liefert ein Besuch im Archiv für Erpresserbriefe des BKA auf sueddeutsche.de.

 


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