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	<title>czieslik.com: Björn Czieslik - Freier Journalist, Moderator und Sprecher</title>
	<link>http://www.czieslik.com/blog</link>
	<description></description>
	<pubDate>Sun, 25 Dec 2011 17:37:19 +0000</pubDate>
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	<language>de-de</language>
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		<title>UDOpia hinterm Horizont - Udo-Lindenberg-Ausstellung in Hamburg.</title>
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		<pubDate>Sun, 25 Dec 2011 17:25:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>info</dc:creator>
		
		<category>Tipps</category>

		<category>Musik</category>

		<category>Besuche und Besichtigungen</category>

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		<description><![CDATA[ 	
Wohl kaum ein Künstler hat in diesem Jahr ein derartiges Comeback hingelegt wie Panikrocker Udo Lindenberg. Anfang des Jahres startete sein Musical &#8220;Hinterm Horizont&#8221; in Berlin, im Juni spielte er ein MTV-Unplugged-Konzert in Hamburger Atlantic Hotel, das lange seine Heimat war.

Und seit dem 21. Dezember 2011 zeigt das Hamburger Museum für Kunst und Gewerbe [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[ 	<a href="http://www.czieslik.com/blog/udopia-hinterm-horizont-udo-lindenberg-ausstellung-in-hamburg/"><img id="image579" src="http://www.czieslik.com/blog/wp-content/uploads/2011/12/udo_teppich_2378b.jpg" alt="Roter Teppich zur UDO-Ausstellung" align="right" style="margin: 8px;"/></a><br />
Wohl kaum ein Künstler hat in diesem Jahr ein derartiges Comeback hingelegt wie Panikrocker Udo Lindenberg. Anfang des Jahres startete sein <a href="http://www.stage-entertainment.de/musicals/hinterm-horizont/hinterm-horizont.html" target="_blank">Musical &#8220;Hinterm Horizont&#8221;</a> in Berlin, im Juni spielte er ein <a href="http://www.mtv.de/article/24893043-mtv-unplugged-udo-lindenberg.html" target="_parent">MTV-Unplugged-Konzert</a> in Hamburger Atlantic Hotel, das lange seine Heimat war.<p><br /></p>

Und seit dem 21. Dezember 2011 zeigt das <a href="http://www.mkg-hamburg.de/mkg.php/de/sonderausstellungen/aktuell/detail/~S000693/~P1/"  target="_blank">Hamburger Museum für Kunst und Gewerbe</a> die Sonderschau &#8220;<a href="http://www.udo-lindenberg.de/udo_die_ausstellung_hamburg_2011.99417.htm"  target="_blank">UDO. Die Ausstellung</a>&#8221; der <a href="http://www.schlossneuhardenberg.de/programm/ausstellungen.html?no_cache=1&#038;tx_konoprogramm_pi3[year]=2011&#038;tx_konoprogramm_pi3[month]=12&#038;tx_konoprogramm_pi3[uid]=1441&#038;tx_konoprogramm_pi3[termin]=2011.12.00"  target="_blank">Stiftung Schloss Neuhardenberg</a>, die dort bereits zuvor zu sehen war.<p><br /></p>

Da ich vor Weihnachten ohnehin in Hamburg war, habe ich mir die Ausstellung gleich am dritten Tag angeschaut und kann sie wirklich empfehlen. In fünf Räumen zeigt die Ausstellung das Leben und vielfältige künstlerische Schaffen des Panikrockers und Wahlhamburgers Udo Lindenberg.<p><br /></p>

Nach dem Gang über einen roten UDO-Teppich (rechts) sieht man gleich im ersten Raum Udo Lindenbergs &#8220;Ejakulator&#8221; (unten), ein Schlagzeug, das über Düsen Farbspritzer abgibt und somit Kunstwerke erstellt.  <a id="more-576"></a><p><br clear="all" /></p>

<img id="image580" src="http://www.czieslik.com/blog/wp-content/uploads/2011/12/udo_ejakulator_2379_500.jpg" alt="Udos Ejakulator" align="left"/>
Daneben erfährt man auch, dass er in einer früheren Version der Tatort-Melodie Schlagzeug gespielt hat. An vielen Hörstationen kann man Songs von Udo Lindenberg anhören, auf einem zweiten Kopfhörer werden dazu passende Ausschnitte aus einen Interview mit Udo Lindenberg abgespielt, das im März 2011 eigens für die Ausstellung aufgenommen wurde.<p><br /></p>

Vereinzelt gibt es auch Videos zu sehen, die frühe Auftritte von Udo Lindenberg zeigen, aber auch sein MTV-Unplugged-Konzert und Ausschnitte aus <a href="http://www.abendblatt.de/kultur-live/article314978/100-Prozent-Panikrock-Der-Udo-Film.html"  target="_blank">Dokus von RTL</a> und dem <a href="http://www.presseportal.de/pm/6561/545115/30-jahre-udo-lindenberg-panikorchester-die-udo-lindenberg-nacht-im-ndr-fernsehen-sendetermin"  target="_blank">NDR</a>.<p><br clear="all" /></p>


Viele verbinden mit Udo Lindenberg vor allem einen Musiker, dabei ist er auch Maler. Viele seiner Bilder im ganz besonderen Udo-Stil sind in der Hamburger Ausstellung zu sehen, darunter auch seine berühmten Likörelle, also Bilder, die er mit Likör gemalt hat. <p><br /></p>

<center><img id="image581" src="http://www.czieslik.com/blog/wp-content/uploads/2011/12/udo_bilder_2385.jpg" alt="Bildergalerie Udo Lindenberg" /></center><p><br /></p>

Da Udo Lindenberg lange Zeit Dauergast im Hamburger Hotel Atlantic war, sind auch die Hotelbar und sein Zimmer in der Ausstellung nachgebaut. 

<center><img id="image582" src="http://www.czieslik.com/blog/wp-content/uploads/2011/12/udo_hotel.jpg" alt="Hotelbar und Zimmer Udo Lindenberg" /></center><p><br /></p>

<img id="image583" src="http://www.czieslik.com/blog/wp-content/uploads/2011/12/udo_stasiprotokoll_2397.jpg" alt="Stasi-Protokoll zum Auftritt im Palast der Republik 1983" align="right" style="margin: 8px;"/><br />
Große Beachtung findet auch sein Auftritt im Ost-Berliner Palast der Republik, der vom DDR-Regime und der Stasi sehr kritisch beäugt wurde. In einem ausgestellten Protokoll des Ministeriums für Staatssicherheit (rechts) heißt es abschießend: <em>&#8220;Neue Anhänger / Verehrer hat er sicherlich nicht gewonnen (so wie er sich auf der Bühne zur Schau gestellt hat. Die ihn nach wie vor &#8216;verehren&#8217; sind vorwiegend auch solche Bürger, mit denen wir Probleme haben in Fragen der Disziplin.&#8221;</em><p><br /></p>

Ingesamt ist &#8220;UDO. Die Ausstellung&#8221; eine gut gemachte und sehenswerte Schau über einen legendären Musiker, die nicht nur für Udo-Lindenberg-Fans interessant ist. Das <a href="http://www.mkg-hamburg.de/mkg.php/de/informationen/zeiten/" target="_blank">Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg</a> zeigt die Ausstellung noch bis zum 11. März 2012. Für den Besuch sollte man sich etwa anderthalb Stunden Zeit nehmen.<p><br /></p>

<strong>weiterführende Links:<br /></strong>

- <a href="http://www.ndr.de/kultur/kunst_und_ausstellungen/hamburg/lindenberg299.html"  target="_blank">Radio- und TV-Beiträge sowie ein Dossier zur Ausstellung vom NDR</a><br />
- <a href="http://www.hamburg1.de/aktuell/Ausstellung_zu_Ehren_des_%5CPanikrockers%5C-10196.html"  target="_blank">Videobericht von Hamburg 1</a><br />
- <a href="http://www.mopo.de/promi---show/museum-fuer-kunst-und-gewerbe-hamburger-ausstellung-zeigt-werke-von-udo-lindenberg,5067148,11337104.html"  target="_blank">Bericht der Hamburger Morgenpost</a><br />
- <a href="http://www.bild.de/unterhaltung/kultur/udo-lindenberg/udo-froehliche-21676128.bild.html"  target="_blank">Bericht bei Bild.de</a><br />

 <p><br clear="all" /></p>

<img id="image584" src="http://www.czieslik.com/blog/wp-content/uploads/2011/12/stylectrical_2414.jpg" alt="Stylectrical" align="left"/>Und wer bis zum 15. Januar 2012 kommt, dem empfehle ich auch noch den Besuch der Sonderausstellung &#8220;<a href="http://www.stylectrical.de/"  target="_blank">Stylectrical – Von Elektrodesign, das Geschichte schreibt</a>&#8221; im zweiten Stock des Museums. An vielen Ausstellungsobjekten finden sich QR-Codes, die man mit dem Smartphone einscannen kann und dann <a href="http://mobile_art.dynport.de/exhibitions/7"  target="_blank">weitere Informationen zur Ausstellung</a> bekommt. Auch wenn Apple-Produkte dort dominieren, so ist es dennoch keine reine Apple-Ausstellung. Eine <a href="http://www.stylectrical.de/stylectrical/specials/michael-tompert/">Bildergalerie</a> im Flur etwa zeigt zwölf Bilder des Künstlers Michael Tompert, der iPods, iPads oder Macbooks <a href="http://www.tompert.com/12LVE/art/must-have"  target="_blank">auf unterschiedlichste Weise zerstört hat</a>.


<br clear="all" />
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		</item>
		<item>
		<title>Adrenalin im Allgäu und Freizeitparkfotografie.</title>
		<link>http://www.czieslik.com/blog/adrenalin-im-allgau-und-freizeitparkfotografie/</link>
		<comments>http://www.czieslik.com/blog/adrenalin-im-allgau-und-freizeitparkfotografie/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 12 Oct 2011 15:29:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>info</dc:creator>
		
		<category>Podcasts</category>

		<category>Berichterstattung</category>

		<category>Besuche und Besichtigungen</category>

		<category>Bayern</category>

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		<description><![CDATA[ 	
Im Regelfall 5, manchmal aber auch 6, 7 oder gar 8 Euro für nur eine Fahrt - so viel kosteten in diesem Jahr die Fahrgeschäfte auf dem Münchner Oktoberfest. Viel Geld für meist nur wenige Minuten Nervenkitzel und Adrenalin. Gezahlt habe ich es oft genug dennoch. Fahrgeschäfte gehören zur Wiesn wie die Maß Bier, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[ 	<a href="http://www.czieslik.com/blog/adrenalin-im-allgau-und-freizeitparkfotografie/"><img src="http://www.czieslik.com/blog/wp-content/uploads/2011/10/wiesn-frisbee-aufbau.jpg" alt="Wiesn-Aufbau am 3. September 2011 - 2 Wochen vor Beginn" title="Wiesn-Aufbau am 3. September 2011 - 2 Wochen vor Beginn" align="right" style="margin: 8px;"  border="0"/></a><br />
Im Regelfall 5, manchmal aber auch 6, 7 oder gar 8 Euro für nur eine Fahrt - so viel kosteten in diesem Jahr die Fahrgeschäfte auf dem <a href="http://www.oktoberfest.de" target="_blank">Münchner Oktoberfest</a>. Viel Geld für meist nur wenige Minuten Nervenkitzel und Adrenalin. Gezahlt habe ich es oft genug dennoch. Fahrgeschäfte gehören zur Wiesn wie die Maß Bier, über deren Preis sich zwar auch streiten lässt, den man am Ende aber doch bezahlt.<p><br /></p>

Deutlich mehr Fahrfreude für weniger Geld gab&#8217;s gestern noch einmal im <a href="http://www.skylinepark.de/"target="_blank">Skyline Park</a> in Bad Wörishofen im Allgäu, direkt an der A96. Nur 19 Euro kostet der Eintritt, in dem alle Fahrgeschäfte inklusive sind. Und da es für einen Oktobertage noch einmal richtig schön, warm und sonnig war, war es ein idealer Tag, um die Fahrgeschäfte-Flatrate voll auszunutzen. <a id="more-567"></a><p><br clear="all" /></p>



<img id="image574" src="http://www.czieslik.com/blog/wp-content/uploads/2011/10/skycircle.jpg" alt="Sky Circle" title="Sky Circle" align="left"/><br />
Der Skyline Park ist nicht ganz so groß und glamourös wie andere Freizeitparks, etwa der <a href="http://www.europapark.com" target="_blank">Europark</a>, <a href="http://www.heide-park.de/" target="_blank">Heide Park</a> oder <a href="http://www.hansapark.de" target="_blank">Hansapark</a>. Auch sind manche Fahrgeschäfte schon etwas in die Jahre gekommen oder erwecken den Eindruck, sie hätten in ihrem früheren Leben mal auf Jahrmärkten und Volksfesten gestanden, bevor sie im Skyline Park einen festen Platz gefunden haben. <p><br /></p>

Doch gerade das verleiht dem Park, in dem es auch viele Grünflächen gibt, einen familiären und sympathischen Charme. Hier geht es ruhig und relaxed zu. Zumindest wenn man nicht in der Hauptsaison kommt. Dann soll es bei manchen Fahrgeschäften Warteschlangen von bis zu zwei Stunden geben, so dass man an einem Tag nicht mehr als vier oder fünf große Attraktionen fahren kann. 
<img id="image572" src="http://www.czieslik.com/blog/wp-content/uploads/2011/10/skylinepark-achterbahn.jpg" alt="Achterbahn im Skyline Park" title="Achterbahn im Skyline Park" align="right"/><p><br clear="all" /></p>

<img id="image569" src="http://www.czieslik.com/blog/wp-content/uploads/2011/10/skywheel-ueberkopf.jpg" alt="Skywheel-Achterbahn im Skyline Park" title="Skywheel-Achterbahn im Skyline Park" /><img id="image571" src="http://www.czieslik.com/blog/wp-content/uploads/2011/10/skywheel-vertikal2.jpg" alt="Skywheel-Achterbahn im Skyline Park" title="Skywheel-Achterbahn im Skyline Park" align="left"/><br />
Wie für andere Freizeitparks gilt auch beim Skyline Park: Wer irgendwie kann, sollte an einem schönen Tag in der Vor- oder Nachsaison kommen, am besten nicht am Wochenende und außerhalb der Schulferien. Dann gibt es wenn überhaupt nur kurze Warteschlangen und man kann alles so oft fahren, bis man selbst gegen spaktakuläre Fahrgeschäfte wie die Überkopf-Achterbahn <a href="http://www.skylinepark.de/sky-wheel/" target="_blank">Sky Wheel</a> (links), das Propellerkarussell <a href="http://www.skylinepark.de/sky-circle/" target="_blank">Sky Circle</a> (oben links) oder den Katapultschuss <a href="http://www.skylinepark.de/sky-shot/" target="_blank">Sky Shot</a> nahezu &#8220;immun&#8221; ist.<p><br /></p>

Um Freizeitparks geht es auch in Folge 176 von <a href="http://www.mut.de/main/main.asp?page=fotopodcast" target="_blank">&#8220;9&#215;13&#8243;, dem Markt-und-Technik-Fotopodcast</a>. Für diese Episode habe ich ein Interview mit <a href="http://www.paulmunich.de" target="_blank">Paul Hiller</a> gemacht, dessen Leidenschaft es ist, in Freizeitparks zu fotografieren. Menschen sind auf seinen Bildern nur Beiwerk, auf seinen Fotos steht die pastellfarbene Glitzerwelt aus bonbonbunten Buden und Fahrgeschäften im Mittelpunkt. Auf der ganzen Welt hat er schon Fotos gemacht und sucht immer wieder neue Freizeitparks. Zum Fotografieren.<p><br /></p>

Eine Auswahl seiner Bilder gibt es im <a href="http://www.content-crew.de/podcasts/9x13/media/9x13-Folge_176.pdf" target="_blank">PDF zum Podcast</a>, auf <a href="http://flaremag.de/tag/paul-hiller/" target="_blank">flaremag.de</a> sowie im virtuellen Ausstellungsraum <a href="http://flachware.de/paul-hiller/" target="_blank">flachware.de</a> der Akademie der Bildenden Künste München, an der Paul Hiller studiert.<p><br /></p>

Wer sich für das komplette Interview interessiert, kann es <a href="http://www.content-crew.de/podcasts/9x13/podpress_trac/web/181/0/9x13-Folge_176.mp3" target="_blank">hier als MP3 herunterladen</a> oder im eingebetteten Flash-Player anhören. <p><br /></p>

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Mehr zu lesen gibt es über Paul Hiller auch im Artikel &#8220;<a href="http://www.sz-jugendseite.de/js-texte.php?showid=3897" target="_blank">Das Leben ist kein Rummelplatz</a>&#8221; von <a href="http://selbstdarstellungssucht.de/" target="_blank">Veronika Christine Dräxler</a> auf der &#8220;SZ-Jugendseite&#8221;, durch den ich überhaupt erst auf Paul Hiller und seine Freizeitpark-Fotos aufmerksam geworden bin.
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		<title>Digitalradio realoaded: Medienpodcast zum Start von DAB+</title>
		<link>http://www.czieslik.com/blog/digitalradio-realoaded-medienpodcast-zum-start-von-dab/</link>
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		<pubDate>Sun, 31 Jul 2011 13:05:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>info</dc:creator>
		
		<category>Aktuell</category>

		<category>Audio</category>

		<category>Radio</category>

		<category>Medien</category>

		<category>Berichterstattung</category>

		<category>Technik</category>

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		<description><![CDATA[ 	Am 1. August beginnt für Deutschlands Radiomacher ein neues Zeitalter – das Digitalradio-Zeitalter. Und es ist nicht der erste Versuch:

Vor mehr als 20 Jahren schon, Ende der 80er Jahre, startete in Deutschland das digitale Satellitenradio DSR, in den 90ern kamen DAB und das Astra Digital Radio dazu, später dann andere Übertragungsstandards wie Digitalradio Mondiale, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[ 	<img id="image565" src="http://www.czieslik.com/blog/wp-content/uploads/2011/07/digitalradiopure.jpg" alt="Digitalradio Pure" align="left"/>Am 1. August beginnt für Deutschlands Radiomacher ein neues Zeitalter – das Digitalradio-Zeitalter. Und es ist <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Digitalradio" target="_Blank">nicht der erste Versuch</a>:<p><br /></p>

Vor mehr als 20 Jahren schon, Ende der 80er Jahre, startete in Deutschland das digitale Satellitenradio DSR, in den 90ern kamen DAB und das Astra Digital Radio dazu, später dann andere Übertragungsstandards wie Digitalradio Mondiale, DMB oder Radio übers Antennenfernsehen DVB-T. In den USA erfreuen sich Bezahlradios über Satellit inzwischen großer Beliebtheit. <p><br /></p>

In Großbritannien ist Digitalradio über DAB ein Erfolg, in Deutschland konnte sich DAB hingegen nie wirklich durchsetzen. Schlechter Empfang in geschlossenen Räumen, teure Empfangsgeräte und Programme, die man ohnehin über UKW hören kann, hielten die Hörer vom Digitalradio fern – und bei wenigen Hörern war auch die Bereitschaft der Sender, in Extra-Programme zu investieren, nur gering.<p><br /></p>

<img id="image566" src="http://www.czieslik.com/blog/wp-content/uploads/2011/07/digitalradionoxon.jpg" alt="Digitalradio Noxon" align="right"/>Am 1. August 2011 starten nun die ersten bundesweiten DAB+-Sender. Neben dem Deutschlandfunk, Deutschlandradio Kultur und DRadio Wissen noch ein gutes Dutzend privater Programme. Die Sender der ARD und regionale Privatsender sollen später folgen. <p><br /></p>

Diesmal ziehen allen Beteiligten an einem Strang: Private und öffentlich-rechtliche Programme, Sendernetzbetreiber und Gerätehersteller. Mit DAB+ soll es diesmal klappen, vielmehr: Es muss klappen, wenn es mit dem Digitalradio in Deutschland noch etwas werden soll.<p><br /></p>

Für <a href="http://markos-medienpodcast.podspot.de/post/markos-medienpodcast-174-radio-wird-digital-1-mit-gemeinsamer-kraft-in-die-digitalradio-zukunft/" target="_Blank">Markos Medienpodcast</a> habe ich eine Podiumsdiskussion zur Digitalradio-Zukunt zusammengefasst, die Anfang Juli im Rahmen der IFA-Preview in München stattfand. <p><br /></p>

<p><br /></p>

In einem zweiten Medienpodcast geht es um die <a href="http://markos-medienpodcast.podspot.de/post/markos-medienpodcast-175-digitalradio2-lokalradio-und-dab/" target="_Blank">Bedeutung des Digitalradios für Lokalsender.</a> Dazu spricht Marko Schlichting mit Georg Dingler, dem Chef des Münchner Senders <a href="http://www.radiogong.de/" target="_Blank">Gong 96,3</a>.<p><br /></p>

<strong>Weiterführende Links:</strong><p><br /></p>

- <a href="http://www.digitalradio.de/" target="_Blank">digitalradio.de</a>: Offizielle Seite der Digitalradio Deutschland GmbH mit Informationen zu Programme, Geräten und Empfang.<p><br /></p>

- <a href="http://www.radioszene.de/26143/11-fragen-zum-neuen-digitalradio.html" target="_Blank">radioszene.de</a>: Daniel Kähler beantwortet 11 Fragen zum neuen Digitalradio.
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		</item>
		<item>
		<title>Doku aus dem äußersten Osten: The Other Chelsea</title>
		<link>http://www.czieslik.com/blog/doku-aus-dem-ausersten-osten-the-other-chelsea/</link>
		<comments>http://www.czieslik.com/blog/doku-aus-dem-ausersten-osten-the-other-chelsea/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 25 Jun 2011 18:55:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>info</dc:creator>
		
		<category>Tipps</category>

		<category>Film</category>

		<category>TV</category>

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		<description><![CDATA[ 	Donezk liegt am äußersten östlichen Rand der Ukraine, knapp 700 Kilometer von der Hauptstadt Kiew entfernt, rund 2.400 Kilometer östlich von München, hat knapp eine Millionen Einwohner und ist das Zentrum des Kohlereviers Donbass.

Man würde in Westeuropa wahrscheinlich kaum etwas von Donezk hören, gäbe es nicht den Fußballverein Schachtjor Donezk, der nicht nur regelmäßig [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[ 	<a href="http://www.czieslik.com/blog/doku-aus-dem-ausersten-osten-the-other-chelsea/"><img id="image563" src="http://www.czieslik.com/blog/wp-content/uploads/2011/06/toc300.jpg" border="0" alt="The Other Chelsea" align="right" style="margin: 10px;" /></a><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Donezk" target="_Blank">Donezk</a> liegt am äußersten östlichen Rand der Ukraine, knapp 700 Kilometer von der Hauptstadt Kiew entfernt, rund 2.400 Kilometer östlich von München, hat knapp eine Millionen Einwohner und ist das Zentrum des Kohlereviers Donbass.<p><br /></p>

Man würde in Westeuropa wahrscheinlich kaum etwas von Donezk hören, gäbe es nicht den <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Schachtar_Donezk" target="_Blank">Fußballverein Schachtjor Donezk</a>, der nicht nur regelmäßig ukrainischer Meister ist, sondern auch internationale Erfolge bei Uefa-Cup und in der Champions League vorweisen kann. Dank der finanziellen Zuwendungen des aus Donezk stammenden Milliardärs Rinat Achmetow wurde der Verein stetig aufgebaut, internationale Spiele verpflichtet und die hochmoderne Donbass-Arena für 51.000 Zuschauer bekommen.<p><br /></p>

Dieser Fußball-Verein vereint die Menschen in Donezk: Die vielen, die für wenig Geld in heruntergekommenen Schächten schuften und die wenigen Superreichen.<p><br /></p>

In Donezk spielt der Film &#8220;<a href="http://theotherchelsea.com" target="_Blank">The Other Chelsea</a>&#8221; des Dokumentarfilmers Jakob Preuss. Anfang Mai habe ich den Film im Rahmen des Dokumentarfilm-Festivals &#8220;<a href="http://www.dokfest-muenchen.de" target="_Blank">DOK.fest</a>&#8221; in München gesehen. Jetzt läuft der Film im TV. <a id="more-562"></a>Der Trailer gibt einen ersten Vorgeschmack:<p><br /></p>

<iframe width="853" height="510" src="http://www.youtube.com/embed/VZx_NulsQVU" frameborder="0" allowfullscreen></iframe><p><br /></p>

Da die Protagonisten sehr gut und liebenswürdig sind und die Geschichte schön erzählt ist, vergisst man schnell, dass es sich um eine Dokumentation handelt, also um echte Menschen. Da gibt es etwa Kohlekumpel Sasha, der 55 ist und seit 50 Jahren Schachtjor-Fan. Oder den aufstrebenden Lokalpolitiker und Geschäftsmann Kolja, der anfangs sehr auskunftsfreudig und offen ist, im Laufe des Films aber zugeknöpfter wird und ahnt, dass er im Film nicht ganz so gut wegkommt.<p><br /></p>

Vom Inhalt will ich nicht zuviel verraten. Wer mehr wissen will, kann das auf der Website im <a href="http://theotherchelsea.com/content/TOC_presskit_final_25012011.pdf" target="_Blank">Presskit-PDF</a> nachlesen. Stattdessen will ich kurz auf zwei Stilmittel eingehen, die mir besonders gut gefallen haben:<p><br /></p>


<a href="http://kamerapferd.tomosfactory.fr" target="_Blank">Animationsexperte Flint Müller</a> hat Standbilder aus dem Film ausgedruckt, ausgeschnitten und <a href="http://theotherchelsea.com/gallery-animation.php" target="_Blank">im Stop-Motion verfahren animiert</a>.<p><br /></p>

<center><iframe src="http://player.vimeo.com/video/23623515?title=0&amp;byline=0&amp;portrait=0" width="601" height="338" frameborder="0"></iframe><p></p></center>

Das zweite schöne Stilmittel: Da Jakob Preuss während der Spiele im Stadion nicht mit einer eigenen Kamera filmen konnte und die offiziellen Spielbilder das Spielgeschehen, nicht aber die Protagonisten und ihre Reaktionen zeigen, kommen auch hier Standbilder, also Fotos, zum Einsatz - untermalt von Radioreportagen der Spiele, die die Stimmung wiedergeben. 
<p><br /></p>

In der Ukraine läuft der Film auch in die Kinos und findet dort großen Anklang, wie etwa <a href="http://www.pauline-tillmann.de/2011/05/chapeau/" target="_Blank">Pauline Tillmann in ihrem Blog berichtet</a>. In Deutschland ist &#8220;The Other Chelsea&#8221; außer bei Festivals leider nicht im Kino zu sehen. Da der Film aber vom ZDF mitfinanziert wurde, läuft er nun <a href="http://daskleinefernsehspiel.zdf.de/ZDFde/inhalt/23/0,1872,8193975,00.html" target="_Blank">im Rahmen des &#8220;Kleinen Fernsehspiels&#8221;</a><p><br /></p>

- im <strong>ZDF</strong> in der Nacht von <strong>Montag, den 27.06.</strong> auf Dienstag den 28.06.2011 um 0.20 Uhr<br />
- bei <strong><a href="http://kultur.zdf.de/" target="_Blank">ZDF.kultur</a></strong> am <strong>Sonntag, den 03.07.2011</strong> um 20.15 Uhr<p><br /></p>

Voraussichtlich ist der Film im Anschluss auch eine Zeitlang in der ZDF Mediathek abrufbar und soll später auch <a href="http://theotherchelsea.com/dvd.php" target="_Blank">auf DVD erscheinen</a>.<p><br /></p>

<strong>Nachtrag 27.06.2011</strong><p><br /></p>

Auch beim Berliner &#8220;<a href="http://www.tagesspiegel.de/medien/the-other-chelsea-arbeiter-und-oligarchen/4324710.html" target="_Blank">Tagesspiegel</a>&#8221; und der &#8220;<a href="http://www.faz.net/artikel/C30280/the-other-chelsea-im-zdf-das-stadion-die-bergleute-und-ein-junger-held-30448608.html">FAZ</a>&#8221; gibt es nun eine Besprechung des Films. Und im <a href="http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/profil/1491208/" target="_Blank">Deutschlandradio Kultur</a> lief ein Interview mit Filmemacher Jakob Preuss.<p><br /></p>

<strong>Nachtrag 29.06.2011</strong><p><br /></p>

Bis zum 4.7.2011 ist der Film auch <a href="http://www.zdf.de/ZDFmediathek/beitrag/video/1367120/The-Other-Chelsea#/beitrag/video/1367120/The-Other-Chelsea"  target="_Blank">in der ZDF-Mediathek abrufbar</a>.

]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Zeigt her Eure Bilder - Fotopodcast übers Geldverdienen mit dem Fotoarchiv</title>
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		<pubDate>Sun, 05 Jun 2011 22:49:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>info</dc:creator>
		
		<category>Podcasts</category>

		<category>Audio</category>

		<category>Medien</category>

		<category>Berichterstattung</category>

		<category>Internet</category>

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		<description><![CDATA[ 	Dank Digitalkameras sammeln sich immer mehr Fotos auf der Festplatte an. Nach einem Urlaub sind es schnell mal einige Hundert - pro Kamera. Mit der Zeit werden Tausende oder zehntausende Bilder. Nicht alle sind für die Öffentlichkeit bestimmt, aber bei manchen ist es schon schade, wenn nur Freunde, Familie und Kollegen die Bilder zu [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[ 	<a href="http://www.czieslik.com/blog/zeigt-her-eure-bilder-fotopodcast-ubers-geldverdienen-mit-dem-fotoarchiv/"><img id="image559" src="http://www.czieslik.com/blog/wp-content/uploads/2011/06/fotostapel2_by_sassi_pixeliode.jpg" alt="Fotostapel (Bild: sassi / Pixelio.de)" title="Fotostapel (Bild: sassi / Pixelio.de)" align="left" border="0"/></a>Dank Digitalkameras sammeln sich immer mehr Fotos auf der Festplatte an. Nach einem Urlaub sind es schnell mal einige Hundert - pro Kamera. Mit der Zeit werden Tausende oder zehntausende Bilder. Nicht alle sind für die Öffentlichkeit bestimmt, aber bei manchen ist es schon schade, wenn nur Freunde, Familie und Kollegen die Bilder zu sehen bekommen.<p><br /></p>

Gleichzeitig kommt es immer wieder vor, dass man für eine Website, ein Blog oder einem Flyer ein Bild zur Illustration braucht. Da kann man Googles Bildersuche bemühen und sich eins der gefundenen Bilder &#8220;klauen&#8221;. Das kann gut gehen, kann aber auch teuer werden, wenn ein übereifriger Anwalt eine Abmahnung wegen Urheberrechtsverletzung schickt.<p><br /></p>

<a href="http://www.czieslik.com/blog/zeigt-her-eure-bilder-fotopodcast-ubers-geldverdienen-mit-dem-fotoarchiv/"><img id="image560" src="http://www.czieslik.com/blog/wp-content/uploads/2011/06/clipdealer_markus_hein.jpg" alt="Markus Hein, Clipdealer" align="right"  style="margin:10px;" border="0"/></a>Warum nicht also die Masse an existierenden Bildern mit dem Bedarf an Bildern zur Illustration verbinden?<p><br /></p>

Das machen Bildportale wie Pixelio.de oder Clipdealer.de: Dort kann man lizenfreie Bilder herunterladen und ist rechtlich auf der sicheren Seite. Bei Clipdealer gibt es neben Fotos auch Videofootage, Geräusche und lizenzfreie Musik. Geschäftsführer beider Firmen ist Markus Hein <em>(siehe Bild rechts)</em>, den ich für <a href="http://www.mut.de/main/main.asp?page=fotopodcast" target="_blank">&#8220;9&#215;13&#8243;, den Markt-und-Technik-Fotopodcast</a> interviewt habe. Das Interview ist in <a href="http://www.content-crew.de/podcasts/9x13/podpress_trac/web/176/0/9x13-Folge_171.mp3" target="_blank">Folge 171</a> (MP3) zu hören. <a id="more-555"></a><p><br clear="all"></p>

<img id="image556" src="http://www.czieslik.com/blog/wp-content/uploads/2011/06/pixelio-clipdealer-logos.jpg" alt="Logos Pixelio Clipdealer" align="left"/>
<a href="http://www.pixelio.de/" target="_blank">Pixelio</a> versteht sich als eine Community. Bei Nennung des Fotografen kann man die dort eingestellten Bilder für redaktionelle Zwecke kostenlos nutzen, teilweise ist auch die kommerzielle Nutzung kostenlos. <br />

Bei <a href="http://de.clipdealer.com/photo/" target="_blank">Clipdealer</a> können die Fotografen mit ihren Bildern auch Geldverdienen - Redaktionen oder Website-Betreiber, die die Bilder nutzen wollen, müssen bezahlen. <p><br /></p>

<strong>Lizenfrei heißt nicht kostenlos</strong><p><br /></p>
Warum die Bilder dennoch lizenzfrei sind, erklärt Markus Hein im Interview am Beispiel eines Hammers, den man im Baumarkt kauft: Würde man den Hammer, also das Foto, bei einer regulären Bildagentur erwerben, müsste man jedes Mal, wenn man einen Nagel einschlägt, also das Bild nutzt, dafür bezahlen. Der Preis richtet sich bei Zeitungen oder Magazinen auch nach der Höhe der Auflage.<p><br /></p>

Erwirbt man ein lizenzfreies Bild, zahlt man einmalig dafür, dass man das Bild bekommt und kann es dann beliebig oft nutzen. Entscheidend für den Preis ist lediglich die Qualität, in der man es braucht. Reicht eine geringe Auflösung fürs Internet, müssen nur rund 2 Euro bezahlt werden, braucht man das Bild in hoher Druckauflösung, sind etwa 20 Euro fällig. Hat eine Redaktion ein Bild einmal erworben, kann sie es sowohl im gedruckten Heft, als auch im Web nutzen. Und falls der Bedarf besteht, auch in einer späteren Ausgabe erneut. Um auf das Hammer-Beispiel zurückzukommen: Hat man den Hammer einmal gekauft, kann man damit so viele Nägel einschlagen, wie man will. Ausschlaggebend für den Preis ist nur, ob man einen billigen Hammer kauft, der bei zu starker Belastung auseinander fällt oder einen qualitativ hochwertigen, gut verarbeiteten Stahlhammer, der den Nagel auch in die härteste Wand bekommt.<p><br /></p>

<strong>Rechtlicher Rahmen - Nicht alles ist erlaubt</strong><p><br /></p>
Im Interview erklärt Markus Hein auch, welche rechtlichen Dinge man klären muss, bevor man seine Bilder verkaufen kann: Bei Aufnahmen von Menschen braucht man das Einverständnis der abgebildeten Person, bei Grundstücken oder privaten Gebäuden das des Besitzers. Bei Straßenaufnahmen sollte man darauf achten, dass die Nummernschilder parkender Autos unkenntlich gemacht werden. Und manche Motive sind von Vornherein vom Verkauf ausgeschlossen: Entweder weil sie gegen geltende Gesetze verstoßen wie z.B. Bilder mit Hakenkreuzen oder ein Urheberrecht verletzen, was zum Beispiel bei Aufnahmen des ICEs oder des Eiffelturms bei Nacht der Fall ist.

<p><img id="image561" src="http://www.czieslik.com/blog/wp-content/uploads/2011/06/windraeder_by_norbert_weiss_pixeliode.jpg" alt="Windräder (Bild: Norbert Weiß / pixelio.de)" title="Windräder (Bild: Norbert Weiß / pixelio.de)" align="right"  style="margin:10px;" /><br /></p>

<strong>Wirtschaftsthemen sind gefragt</strong><p><br /></p>

Von den Einnahmen bekommen die Fotografen jeweils rund 50 Prozent. Wer besonders viele Bilder im Repertoire hat, erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass Bilder von ihm gekauft werden. Neben Saisonbildern zu Weihnachten oder Ostern sind vor allem Symbolbilder gefragt, die Wirtschafts- und Businessthemen illustrieren können. Auch Bilder zu Wellness- und Lifestylethemen und Sehenswüdigkeiten aus aller Welt werden gerne genommen. In letzter Zeit zeichnet sich ein weiterer Trend ab, verrät Markus Hein: Seitdem in Deutschland verstärkt über die Energiewende und erneuerbare Energien diskutiert wird, verkaufen sich auch Bilder von Windrädern und Solaranlagen bestens.
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		<item>
		<title>Augmented Reality: Ich sehe was, was Du nicht siehst.</title>
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		<pubDate>Mon, 30 May 2011 08:33:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>info</dc:creator>
		
		<category>Podcasts</category>

		<category>Hightech</category>

		<category>Berichterstattung</category>

		<category>Internet</category>

		<category>Wissenschaft und Forschung</category>

		<category>Besuche und Besichtigungen</category>

		<category>Video</category>

		<category>Technik</category>

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		<description><![CDATA[ 	Es ist momentan einer der ganz großen Trends im IT-Bereich, noch mehr aber im Bereich Mobile: Augmented Reality, also die Verknüpfung von realer Welt mit Informationen aus dem Internet mittels Kamera oder Smartphone. Kaum ein Tag vergeht, an dem es keine News über neue Apps und Angebote zur &#8220;computergestützten Realität&#8221; gibt.

Sogar ins Museum hat [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[ 	<iframe width="400" height="257" src="http://www.youtube.com/embed/QapyjAUBzvs" align="right"  style="margin:10px;" frameborder="0" allowfullscreen></iframe>Es ist momentan einer der ganz großen Trends im IT-Bereich, noch mehr aber im Bereich Mobile: <strong>Augmented Reality</strong>, also die Verknüpfung von realer Welt mit Informationen aus dem Internet mittels Kamera oder Smartphone. Kaum ein Tag vergeht, an dem es keine <a href="http://news.google.de/news/search?aq=f&#038;pz=1&#038;cf=all&#038;ned=de&#038;hl=de&#038;q=augmented+reality" target="_bank">News über neue Apps und Angebote zur &#8220;computergestützten Realität&#8221;</a> gibt.<p><br /></p>

Sogar ins Museum hat es Augmented Reality schon geschafft: Im Technikmuseum <a href="http://www.cite-sciences.fr/en/cite-des-sciences/" target="_bank">Cité des sciences &#038; de l&#8217;industrie</a> in Paris habe ich bei einem Kurzurlaub Mitte Mai das rechts eingebettete Video aufgenommen, das leicht verständlich zeigt, was sich hinter Augmented Reality verbirgt.<p><br /></p>

<img id="image553" src="http://www.czieslik.com/blog/wp-content/uploads/2011/05/metaio-ar-strasse.jpg" alt="Strasse Augmented Reality (Bild: metaio)" align="left"/>Bereits Anfang Mai war ich zusammen mit dem <a href="http://www.hightech-presseclub.de" target="_bank">Hightech-Presseclub</a> zum Informationsbesuch bei der Münchner Firma <a href="http://www.metaio.de/" target="_bank">Metaio</a>, einem der führenden Anbieter in Sachen Augmented Reality. Mein knapp 14 Minuten langes Interview mit Metaio-Pressesprecher Jan Schlink ist in <a href="http://markos-medienpodcast.podspot.de/post/markos-medienpodcast-167-augmented-reality-ich-sehe-was-was-du-nicht-siehst/" target="_bank">Folge 167 von Markos Medien-Podcast</a> zu hören.<p><br /></p>

<p><br clear="all"></p>

<a id="more-551"></a>

Seiner Mutter würde Jan Schlink Augmented Reality mit dem Beispiel einer <strong>virtuellen Wohnungseinrichtung</strong> erklären, sagt er. In das Bild der realen Wohnung könnte man durch Augmented Reality virtuelle 3D-Möbel hineinstellen sowie hin und herschieben, um zu sehen, wie diese wirken (<a href="http://www.youtube.com/watch?v=pM_tXqH-vVM" target="_bank">Beispielvideo hier</a>). Ein weiteres plakatives Anwendungsbeispiel ist die <strong>Digital Box von Lego</strong>. Hält man eine Lego-Verpackung vor die Kamera eines solchen Terminals, das bereits in allen Lego-Stores steht, sieht man das zusammengebaute Spielzeug als animiertes Video.<p><br /></p>

<center><iframe width="700" height="428" src="http://www.youtube.com/embed/mUuVvY4c4-A" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></center><p></br></p>

Besonders interessant wird Augmented Reality beim mobilen Einsatz auf Smartphones. Auf das Livebild der Smartphonekamera lassen sich Informationen zu Gebäuden, Geschäften oder Sehenswürdigkeiten legen. Noch passiert die örtliche Zuordnung oft auf Basis von Standortdaten wie z.B. GPS. Bereits jetzt wird aber schon daran geforscht, auch Gebäude zu erkennen und diesen Informationen zuzuordnen. Denkbar wäre etwa, dass man mit seinem Smartphone durch eine Straße geht und in das Bild der Kamera Informationen zu freien Wohnungen in dieser Straße projiziert bekommt. <a href="http://www.immonet.de/service/iphone.html" target="_bank">Immonet.de bietet in seiner iPhone-App</a> eine solche Funktion.<p><br /></p>

<center><iframe width="700" height="555" src="http://www.youtube.com/embed/BDEy_r2uB1U" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></center><p><br /></p>

<strong>Big-Brother-Szenario kann zum Showstopper werden</strong><p><br /></p>

<img id="image554" src="http://www.czieslik.com/blog/wp-content/uploads/2011/05/metaio-ar-socialnetworks.jpg" alt="Augmented Reality Social Networks" align="left"/>Doch nicht nur Immobilienangebote lassen sich via Augmented Reality in Bilder der realen Welt integrieren. Auch Tweets von anderen Twitter-Nutzern oder ortsbasierte Statusmeldungen von Facebook-Freunden können angezeigt werden. Müsste das nicht Datenschützer, Politiker und sonstige Bedenkenträger auf den Plan rufen, die auch aufschreien, weil für Google Streetview und Microsofts Bing Stretside Kamerafahrzeuge durchs Land fahren und Aufnahmen von Häuserfassaden machen? <p><br /></p>

&#8220;Ich weiß nicht genau, was die Datenschützer umtreibt und wann sie Amok laufen&#8221;, sagt Metaio-Sprecher Jan Schlink dazu: &#8220;Zugreifen tun wir nur auf die Daten, die da sind, wir generieren ja keine neuen&#8221;. Wer eine Information im Web teilt, müsse sich bewusst sein, dass diese &#8220;für jegliche Art von Technologie genutzt werden kann&#8221;. Ein Google-Maps-Mashup sei dasselbe, &#8220;es wird nur anders dargestellt&#8221;. <p><br clear="all"></p>

Dennoch gebe es Anwendungen, wo Metaio als deutscher Entwickler zurückhaltender agiert, als Entwickler aus anderen Ländern dies womöglich tun würden, in denen Datenschutz nicht so streng genommen wird. Ein &#8220;sehr heikles Thema&#8221; sei etwa die Gesichtserkennung, sagt Jan Schlink: &#8220;Da betreiben wir keine großartige Grundlagenforschung.&#8221; Dies könnte gar zum &#8220;Showstopper&#8221; werden, weil die Nutzer an ein &#8220;klassisches Big-Brother-Szenario&#8221; denken und nicht möchten, dass ihr Gesicht mit Informationen aus dem Internet verknüpft wird. Dass es hierzu intensive Diskussionen gibt, sei auch wichtig: &#8220;Das sind Themen, denen wird man sich sozio-kulturell sicher noch widmen müssen.&#8221;<p></br></p>

<strong>Nutzwert statt Effekthascherei</strong><p><br /></p>

<iframe width="350" height="229" src="http://www.youtube.com/embed/_6FMABGBMjY" frameborder="0" align="right" style="margin:10px;" frameborder="0" allowfullscreen></iframe>Weit weniger heikel, sondern vor allem praxisorientiert ist eine Anwendung, an der zur Zeit geforscht wird: Ein virtuelles Handbuch. Statt das gedruckte Handbuch zu suchen, kann man seine Kamera auf ein Gerät richten und bekommt auf dem Display Anweisungen zur Bedienung, etwa wenn es darum geht, den Toner eines Druckers zu wechseln <em>(siehe Video rechts)</em>. <p><br /></p>

Damit Augmented Reality sich als Technologie langfristig durchsetzt braucht es eben solche Anwendungen, die &#8220;auch wirklich nützlich&#8221; sind und nicht allein auf eine &#8220;erstmalig faszinierende Effekthascherei&#8221; setzen. &#8220;Das ist einfach kontextsensitive Information&#8221;, sagt Jan Schlink.<p><br /></p>

<strong>Herausforderung 3 D, Prozessorleistung und Roaming</strong><p><br /></p>

Während flache 2D-Bilder schon ganz gut erkannt und verarbeitet werden können, ist die Herausforderung für die AR-Forscher nun 3D. Dabei geht es darum, bei dreidimensionalen Objekten etwa Verdeckungen zu erkennen und Inhalte darzustellen, die sich hinter einem Gebäude befinden. Auch die Darstellung bei unterschiedlicher Beleuchtung wird erforscht.<p><br /></p>

Da Augmented Reality sehr rechenintensiv ist, war bislang die Prozessorleistung von Handys ein Engpass - heute aber nur noch ein ein &#8220;Problemchen&#8221;, so Jan Schlink, das mit immer leistungsfähigeren Smartphones zunehmend gelöst wird. Ein weiter Flaschenhals, der die Nutzung von Augmented Reality noch einschränkt, sei die verfügbare Bandbreite, um Inhalte zu übertragen. Vor allem die hohen Roaming-Gebühren für die mobile Internetnutzung im Ausland sei ein &#8220;völlig bescheuertes Konstrukt, ein reiner Protektionismus und Geldmacherei&#8221;, ärgert sich Jan Schlink und hofft auf Regulierung seitens der EU. <p><br /></p>

Für sich persönlich wünscht sich Jan Schlink eine Datenbrille, auf der er beim Joggen die Daten seines letzten Laufs angezeigt bekommt. Das wäre zwar eine &#8220;sensationelle Anwendung&#8221;, aber bis dahin sei es für die AR-Forscher von Metaio noch eine &#8220;Marathonstrecke&#8221;.<p><br /></p>

<strong>Mein Fazit:</strong> Interessant wird Augmented Reality dann, wenn Anwendungen aus dem Spielbereich herauskommen und echten Nutzen stiften. Die <a href="http://sz-magazin.sueddeutsche.de/texte/anzeigen/34537" target="_bank">AR-Ausgabe des &#8220;SZ-Magazins&#8221;</a> etwa war zwar ein netter Gag, ohne großen Mehrwert jedoch. Sinnvolle Anwendungen sehe ich vor allem im Bereich des Handels, online wie offline, also immer dann, wenn es darum geht, etwas zu verkaufen und zu zeigen, wie ein Produkt aussieht oder wirkt. Auch im touristischen Bereich könnte es interessante, sinnvolle Anwendungen geben. Aber animierte Comicfiguren und <a href="http://www.flickr.com/photos/metaio/5204030746/in/photostream" target="_bank">hüpfende Pandabären</a> allein werden Augmented Reality sicher nicht zur Killerapplikation machen.
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		</item>
		<item>
		<title>Musiktipp à la française</title>
		<link>http://www.czieslik.com/blog/musiktipp-a-la-francaise/</link>
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		<pubDate>Wed, 25 May 2011 14:15:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>info</dc:creator>
		
		<category>Musik</category>

		<category>Fundstücke</category>

		<category>Reisen</category>

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		<description><![CDATA[ 	Im Ausland gehe ich gerne in CD-Läden und höre mir an, was dort so für Musik gehört wird, was man hierzulande noch nicht kennt. So auch beim Kurzbesuch in Paris, wo ich in einem FNAC-Laden beim Anhören des aktuellen Hit-Samplers von Radio NRJ diesen Song entdeckt habe:



Prinzipiell hat der Song alle Zutaten, die ein [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[ 	Im Ausland gehe ich gerne in CD-Läden und höre mir an, was dort so für Musik gehört wird, was man hierzulande noch nicht kennt. So auch beim Kurzbesuch in Paris, wo ich in einem <a href="http://www.fnac.com/" target="_Blank">FNAC</a>-Laden beim Anhören des <a href="http://www.amazon.fr/Nrj-Hit-Music-Only-2011/dp/B004NWHW7A/ref=sr_1_1?ie=UTF8&#038;qid=1306332310&#038;sr=8-1" target="_Blank">aktuellen Hit-Samplers</a> von <a href="http://www.nrj.fr" target="_Blank">Radio NRJ</a> diesen Song entdeckt habe:<p><br /></p>

<iframe width="853" height="510" src="http://www.youtube.com/embed/WI947KNPOp4" frameborder="0" allowfullscreen></iframe><p><br /></p>

Prinzipiell hat der Song alle Zutaten, die ein Sommerhit braucht. Das Einzige, was ihn womöglich daran hindern könnte, auch international zum Sommerhit zu werden: Er ist auf französisch. Hörenswert ist er dennoch und sorgt für gute Stimmung. Voilà!]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Unternehmen Fotografie: Interview mit Thorsten Jochim im 9&#215;13-Fotopodcast</title>
		<link>http://www.czieslik.com/blog/unternehmen-fotografie-interview-mit-thorsten-jochim-im-9x13-fotopodcast/</link>
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		<pubDate>Mon, 25 Apr 2011 22:53:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>info</dc:creator>
		
		<category>Podcasts</category>

		<category>Audio</category>

		<category>Berichterstattung</category>

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		<description><![CDATA[ 	Früher oder später kommt in jeder Firma mal eine Rundmail vom Chef: 

&#8220;Liebe Kollegen, nächste Woche kommt der Fotograf in die Firma, um Mitarbeiterfotos zu machen. Bitte was Schönes anziehen und falls nötig nochmal vorher zum Friseur&#8221;.

Nicht immer lösen solche Ankündigungen bei allen Mitarbeitern Freudenschreie aus. Manche fühlen sich nicht fotogen, anderen finden es [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[ 	Früher oder später kommt in jeder Firma mal eine Rundmail vom Chef: 

<blockquote>&#8220;Liebe Kollegen, nächste Woche kommt der Fotograf in die Firma, um Mitarbeiterfotos zu machen. Bitte was Schönes anziehen und falls nötig nochmal vorher zum Friseur&#8221;.</blockquote>

Nicht immer lösen solche Ankündigungen bei allen Mitarbeitern Freudenschreie aus. Manche fühlen sich nicht fotogen, anderen finden es peinlich, vor der Kamera posieren zu müssen.<p><br /></p>

<a href="http://www.czieslik.com/blog/unternehmen-fotografie-interview-mit-thorsten-jochim-im-9x13-fotopodcast/"><img id="image540" src="http://www.czieslik.com/blog/wp-content/uploads/2011/04/thorstenjochim2klein.jpg" alt="Thorsten Jochim" align="right"/></a>Wie auch bei solchen Widersachern am Ende schöne, vorzeigbare Bilder herauskommen, das hat mir <a href="http://www.thorsten-jochim.de/" target="_Blank">Thorsten Jochim</a> <em>(Bild rechts)</em> im <a href="http://www.mut.de/main/main.asp?page=fotopodcast" target="_Blank">9&#215;13-Fotopodcast</a> verraten. Er ist Fotograf aus München und einer seiner Schwerpunkte ist die Unternehmensfotografie: Vor allem fotografdiert er dabei Menschen, aber auch Produkte, Häuser oder Veranstaltungen. Dabei habe ich ihn auch kennengelernt, nämlich beim<a href="http://www.czieslik.com/blog/bedienung-fast-wie-im-science-fiction-film-meine-erfahrungen-mit-kinect/"> Produkt-Launch der Microsoft-Kinect</a> im November 2010. <p><br /></p>

<a id="more-537"></a>

<img id="image541" src="http://www.czieslik.com/blog/wp-content/uploads/2011/04/erichsixt-klein.jpg" alt="Erich Sixt (Foto: Thorsten Jochim)" title="Erich Sixt (Foto: Thorsten Jochim)" align="left"/><strong>Erich Sixt</strong> <em>(links)</em>, den Chef der Autovermietung Sixt etwa hat Thorsten Jochim <a href="http://www.thorsten-jochim.de/news_details.php?news=19&#038;i=1" target="_Blank">in sympathisch-verschmitzen Posen</a> abgelichtet, die man vom Vorstandschef eines international tätigen Unternehmens nicht erwarten würde. <strong>Sepp Krätz</strong>, den Festwirt des Hippodrom-Zelts auf dem Münchner Oktoberfest, hat er durch besonderes Spiel mit dem Licht in einer etwas <a href="http://www.thorsten-jochim.de/news_details.php?news=23" target="_Blank">unwirklich scheinenden Farbgebung</a> in Szene gesetzt.<p><br /></p>

Im Interview erzählt Thorsten Jochim außerdem, warum <a href="http://www.thorsten-jochim.de/news_details.php?news=21" target="_Blank">Bayerns Ministerpräsident <strong>Horst Seehofer</strong></a> als Fotomodel eher schwierig ist und was ihn daran reizt, Fotos <a href="http://www.thorsten-jochim.de/portfolio.php?sub=sports&#038;i=2" target="_Blank">am Abhang</a> und <a href="http://www.thorsten-jochim.de/portfolio.php?sub=sports&#038;i=6" target="_Blank">unter Eis</a> zu machen.<p><br /></p>

Das rund 15 Minuten lange Interview ist in Folge 168 des <a href="http://www.mut.de/main/main.asp?page=fotopodcast" target="_Blank">9&#215;13-Markt-und-Technik-Fotopodcasts</a> zu hören. Viel Spaß beim Anhören!<p><br /></p>

<em>&copy; Fotos: Thorsten Jochim</em>

]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Morgens, halb Acht in Bayern - BLM-Veranstaltung &#8220;Der Morgen im Radio&#8221;</title>
		<link>http://www.czieslik.com/blog/morgens-halb-acht-in-bayern-blm-veranstaltung-der-morgen-im-radio/</link>
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		<pubDate>Fri, 08 Apr 2011 12:06:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>info</dc:creator>
		
		<category>Radio</category>

		<category>Medien</category>

		<category>Berichterstattung</category>

		<category>Besuche und Besichtigungen</category>

		<category>Bayern</category>

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		<description><![CDATA[ 	
&#8220;Morgenstund hat Gold im Mund!&#8221;

Für Radiosender ist das mehr als eine altbackene Binsenweisheit, denn was im Fernsehen die Prime Time um 20.15 Uhr ist, das ist im Radio die Morningshow. Ein Sender, der die Hörer am Morgen nicht einfängt, tut sich schwer, sie am Tag zu gewinnen.

Aber was kommt am Morgen an? Was will [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[ 	<a href="http://www.czieslik.com/blog/morgens-halb-acht-in-bayern-blm-veranstaltung-der-morgen-im-radio/"><img id="image535" src="http://www.czieslik.com/blog/wp-content/uploads/2011/04/blm-radio-cover.jpg" alt="BLM Der Morgen im Radio" align="right"/></a>
<center><strong><em>&#8220;Morgenstund hat Gold im Mund!&#8221;</strong></em><p></p></center>

Für Radiosender ist das mehr als eine altbackene Binsenweisheit, denn was im Fernsehen die Prime Time um 20.15 Uhr ist, das ist im Radio die Morningshow. Ein Sender, der die Hörer am Morgen nicht einfängt, tut sich schwer, sie am Tag zu gewinnen.<p><br /></p>

Aber was kommt am Morgen an? Was will der Hörer? Und wie will er es?<p><br /></p>

Dazu hat die Bayerische Landeszentrale für Neue Medien (BLM) den Kölner Soziologen Michael Spohrer und dessen Marktforschungsagentur <a href="http://www.msmedienbuero-koeln.de/" target="_blank">MS Medienbüro</a> mit der Studie &#8220;Darstellungspräferenzen in der Prime Time von Radioprogrammen&#8221; beauftragt. Die Ergebnisse der Studie wurden am 6. April 2011 im Rahmen der BLM-Veranstaltung &#8220;<a href="http://www.blm.de/de/pub/aktuelles/veranstaltungen/blm_forum/morgenradio.cfm" target="_blank">Der Morgen im Radio - zwischen Information und Personality</a>&#8221; vorgestellt.<p><br /></p>

<a id="more-524"></a>

<center><img id="image525" src="http://www.czieslik.com/blog/wp-content/uploads/2011/04/blm-radio-spohrer.jpg" alt="Michael Spohrer bei der BLM (Foto: Björn Czieslik)" title="Michael Spohrer bei der BLM (Foto: Björn Czieslik)" /></center><p><br /></p>

Die Studie basiert auf Beiträgen der Programme von <a href="http://www.radio-in.de/" target="_blank">Radio In</a> in Ingolstadt und <a href="http://www.alpenwelle.de/" target="_blank">Radio Alpenwelle</a> in Bad Tölz. An jedem Ort wurde je eine Gruppe jüngerer Hörer (30 bis 44 Jahre) und eine Gruppe älterer Hörer (45 - 59 Jahre) befragt. Ausgewählt wurden die insgesamt 35 Probanden durch telefonische Interviews. Aufgrund der geringen Zahl an Probanden ist die Studie nicht repräsentativ, was auch Soziologe Michael Spohrer sagt, dennoch lässt sich eine gewisse Tendenz ablesen, was am Morgen im Radio gewünscht ist und was nicht.<p><br /></p>

Den Probanden wurden je zu einem politischen, einem sachlichen und einem bunten Thema Hörbeispiele in verschiedenen Darstellungsformen vorgespielt: Als Moderation ohne O-Ton, als Moderation mit O-Ton, als Kollegengespräch und als gebauter Beitrag mit O-Tönen. Eine dieser Darstellungsformen ging bei den jeweiligen Sendern in der Morningshow so on Air, die anderen drei wurden nachproduziert.<p><br /></p>

Dabei kam u.a. heraus:<p></p>

- Bunte Themen wurden tendenziell negativer eingestuft als die sachlichen und politischen Themen.<p></p>

- Bei bunten Themen gibt es einige Fans des Themas, die auch eine längere Darstellung in Form von Kollegengespräch oder gebautem Beitrag goutieren, der Großteil der Uninteressierten würde jedoch eine kürzere Darstellungsform bevorzugen.<p></p>

- Bei den politischen und sachlichen Themen sind auch längere Darstellungsformen akzeptiert und erwünscht, insbesondere bei hoher Relevanz des Themas. Gerade bei politischen Themen ist aber Neutralität erwünscht.<p></p>

- Interessant sind auch kritische Forderungen der Hörer, etwa &#8220;keine ausschweifenden Meinungen von Passanten&#8221;  hören zu wollen oder &#8220;keine störenden Hintergrundgeräusche&#8221; (Musikbetten, etc.).<p></p>

- Nur ganz wenige der Probanden lehnen Informationen im Radio außerhalb der Nachrichten grundsätzlich ab, was im Umkehrschluss heißt: Informationen außerhalb der Nachrichten sind bei den meisten Hörern erwünscht.<p></p>

Weitere Ergebnisse der Studie sind der <a href="http://www.blm.de/apps/documentbase/data/pdf1/Vortrag_Spohrer_06_04_11.pdf">Präsentation von Michael Spohrer</a> (PDF) zu entnehmen.<p><br /></p>

<strong>Maximale Persönlichkeit.</strong><p><br /></p>

Nach der wissenschaftlichen Analyse folgte ein <a href="http://www.blm.de/apps/documentbase/data/pdf1/Vortrag_Lynen_06_04_11.pdf" target="_blank">recht launiger Vortrag</a> (PDF) von Radio-Coach- und Berater <a href="http://www.lynen.com/" target="_blank">Patrick Lynen</a>, der sich selber als  &#8220;Radiofacharbeiter&#8221; und &#8220;Digital Immigrant&#8221; bezeichnet  (im Gegensatz zum <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Digital_Native" target="_blank">Digital Native</a>).
<p><img id="image528" src="http://www.czieslik.com/blog/wp-content/uploads/2011/04/blm-radio-patricklynen.jpg" alt="Patrick Lynen (Foto: Julia Schambeck / BLM)" title="Patrick Lynen (Foto: Julia Schambeck / BLM)" align="right"/><br /></p>

Er sieht bei den Darstellungsformen im Radio einen Trend zu dialogischen oder moderationszentrierten Formen, bei denen der Moderator immer zentraler Navigator oder Leuchtturm ist. Klassische Darstellungsformen wie Beiträge mit O-Ton, Reportagen oder Kommentare sind Lynen zufolge auf dem Rückzug, weil sie zu statisch sind und der Moderator davor oder danach nur als &#8220;Ansager&#8221; agiert. Spielt der Moderator eine zentralere Rolle im Programm, verbindet er hingegen &#8220;alle Inhalte zum Gesamterlebnis&#8221;. Das führt von Dialog (z.B. Hörer-Call-In) und Interaktion über Präsenz auf allen Plattformen und kalkuliertem Regelbruch zu &#8220;Maximaler Persönlichkeit&#8221;. <p><br /></p>

Damit verändert sich auch die Rolle klassischer Nachrichten. Bei außergewöhnlichen Nachrichtenlagen (&#8221;Japan-Effekt&#8221;) haben diese laut Lynen auch weiterhin ihre Berechtigung. Ohne herausragende Aktualität verschiebt sich jedoch die Definition von Nachrichten, die für Lynen dann &#8220;eher ein Hygiene-Faktor&#8221; sind.<p><br /></p>

<img id="image527" src="http://www.czieslik.com/blog/wp-content/uploads/2011/04/blm-radio-faceradio.jpg" alt="SCreenshot 102.3 NOW FM" align="left"/>Durch Facebook sieht Lynen Nachrichten neu definiert. Jeder ist Sender und Empfänger, Nachrichten werden dadurch interaktiv. Eine Trennung von Information und Unterhaltung gibt es nicht mehr. Als Beispiel, wie das Prinzip Facebook im Radio umgesetzt werden kann, quasi als &#8220;Faceradio&#8221;, nennt Lynen <a href="http://www.1023nowradio.com/" target="_blank">102.3 NOW FM</a>. Der Sender aus Edmonton in Kanada lässt in jede Moderation Stimmen, Kommentare oder Inhalte von Hörern einfließen, die über Facebook, per Mail, Telefon oder SMS ins Studio kommen.<p></p>

Während ich diesen Blog-Artikel schreibe, höre ich gerade das Programm im Hintergrund via Livestream und kann diesen Eindruck bestätigen. Aktuelles Thema ist gerade, ob man auch bei schlechten Leistungen Trinkgeld geben sollte. Dazu wird viel getalkt, die Moderatoren untereinander und im Dialog mit den Hörern, auch Kommentare oder Mails von Hörern fließen wie selbstverständlich ins Programm ein. Dauerpräsenter Claim des Senders ist &#8220;Join the Conversation&#8221;, in einem Jingle positionierte sich der Sender gerade sogar als &#8220;Edmontons Social Network&#8221;.<p><br /></p>

<center><img id="image526" src="http://www.czieslik.com/blog/wp-content/uploads/2011/04/blm-radio-panel.jpg" alt="BLM Podiumsdiskussion Der Morgen im Radio (Foto: Björn Czieslik)" title="BLM Podiumsdiskussion Der Morgen im Radio (Foto: Björn Czieslik)"/></center><p><br /></p>

<strong>Morgendliche Erfolgsrezepte.</strong><p><br /></p>

Bei einer Podiumsdiskussion zum Abschluss der BLM-Veranstaltung wurden Themenauswahl und Darstellungsformen in Morningshows noch einmal in großer Runde diskutiert. Dabei ging es zuerst um die Frage, was eigentlich das Ziel einer Morningshow ist.<p><br /></p>

<img id="image529" src="http://www.czieslik.com/blog/wp-content/uploads/2011/04/blm-radio-daniellutz.jpg" alt="Daniel Lutz, rt1 Augsburg (Foto: Julia Schambeck / BLM)" title="Daniel Lutz, rt1 Augsburg (Foto: Julia Schambeck / BLM)" align="left"/><a href="http://www.rt1.de/index.php?pageid=17&#038;teid=2&#038;puid=1" target="_blank">Daniel Lutz</a>, Morgenmoderator und Programmchef von <a href="http://www.rt1.de/index.php" target="_blank">Hitradio.rt1 Augsburg</a>, will am Morgen &#8220;Hörer ins Programm ziehen und dort halten&#8221;. Daher lässt er lieber die &#8220;Finger weg von Themen, die sehr abgehoben sind&#8221;. Stattdessen berichtete er davon, seine Sendung am Morgen weitgehend mit dem Thema &#8220;<a href="http://www.facebook.com/hitradio.rt1#!/hitradio.rt1/posts/10150155493076162" target="_blank">Hundekacke</a>&#8221; bestritten zu haben. Ein lokales Thema, das die Hörer offenbar sehr bewegt und den ganzen Morgen über kontrovers diskutiert wurde. Solche selbst gesetzten Themen stellt die Redaktion am Vorabend auf die Facebook-Seite von rt1, um anzutesten, wie das Thema ankommt. Wenn es die Aktualität erfordert, würden solche vorbereiteten Themen natürlich gekippt, da aber nur Philipp Rösler neuer FDP-Chef wurde, ging es fast monothematisch um Hundekacke und Daniel Lutz ist sich sicher, &#8220;dass Hundekacke Rösler um Längen aussticht&#8221;.<p><br /></p>

<img id="image530" src="http://www.czieslik.com/blog/wp-content/uploads/2011/04/blm-radio-bernddiestel.jpg" alt="Bernd Diestel, Bayern 1 (Foto: Julia Schambeck / BLM)"  title="Bernd Diestel, Bayern 1 (Foto: Julia Schambeck / BLM)" align="right"/>Ein anderes Ziel verfolgt <a href="http://www.br-online.de/bayern1/" target="_blank">Bayern 1</a>: Das Oldie-Programm des Bayerischen Rundfunks will <a href="http://www.br-online.de/bayern1/am-morgen/index.xml" target="_blank">am Morgen</a> ein &#8220;Gefühl von Verlässlichkeit&#8221; vermitteln und das in einer &#8220;erwachsenen Ansprache, frei von formelhaften Attitüden&#8221;, erklärt der stellvertretende Redaktionsleiter <a href="http://www.br-online.de/br/jsp/seitentyp/bildergalerie.jsp?idx=1&#038;id=1256309126489" target="_blank">Bernd Diestel</a>. Wichtig ist es ihm, die Hörer ins Programm einzubinden und eine &#8220;Plattform für Meinungen und Standpunkte am Morgen&#8221; zu schaffen. Wenn sich keine Themen aufdrängen, &#8220;darf man morgens auch mal entspannen&#8221;. Was die Hörer wollen und wie das Programm ankommt, das erfahren die Bayern1-Macher bei den vielen Veranstaltungen im Land, die sie nutzen, &#8220;um mit den Hörern draußen zu reden&#8221;. Alle Rückmeldungen, die beim Hörerservice reinkommen, würden gelsen und registriert, verrät Diestel. <p><br /></p>

<img id="image531" src="http://www.czieslik.com/blog/wp-content/uploads/2011/04/blm-radio-gerdpenninger.jpg" alt="Gerd Penninger, Funkhaus Regensburg (Foto: Julia Schambeck / BLM)" title="Gerd Penninger, Funkhaus Regensburg (Foto: Julia Schambeck / BLM)" align="left"/>Auch <a href="http://www.funkhaus-regensburg.de/who_is_who.php?cat=1" target="_blank">Gerd Penninger</a>, Geschäftsführer im <a href="http://www.funkhaus-regensburg.de" target="_blank">Funkhaus Regensburg</a> und Fachgruppensprecher Hörfunk des <a href="http://www.v-b-l.de" target="_blank">Verbandes Bayerischer Lokalrundfunk</a>,  sieht den Morgen als wichtigste Zeit im Radio: &#8220;Wenn man Hörer in der Früh nicht bekommt, kann man sie auch am Tag nicht einfangen&#8221;, sagt er. Eine &#8220;moderne Morningshow&#8221; muss seiner Ansicht nach einen &#8220;Live-Charakter&#8221; haben, um mit anderen Kommunikationsformen konkurrieren zu können. Aus dieser Perspektive gesehen hätten gebaute Beiträge &#8220;immer etwas vergangenes&#8221;. Eine interessante These: Gerd Penninger glaubt, dass alle Sender morgens weniger Hörer haben, als in der Media Analyse oder der Funkanalyse Bayern ausgewiesen, weil dort immer 15-Minuten-Zeitfenster abgefragt werden. Doch auch ein Hörer, der am Morgen nur fünf Minuten reinhört, wird dort voll gezählt.<p><br /></p>

<img id="image532" src="http://www.czieslik.com/blog/wp-content/uploads/2011/04/blm-radio-valerieweber.jpg" alt="Valerie Weber, Antenne Bayern (Foto: Julia Schambeck / BLM)" title="Valerie Weber, Antenne Bayern (Foto: Julia Schambeck / BLM)" align="right"/><a href="http://www.antenne.de" target="_blank">Antenne Bayern</a> geht es laut <a href="http://www.antenne.de/radio/team_programmdirektion/artikel/61859/Valerie-Weber.html" target="_blank">Programmdirektorin Valerie Weber</a> am Morgen darum, die Hörer draußen zu &#8220;berühren&#8221;. Obwohl Antenne Bayern ein landesweiter Sender ist, weiß Valerie Weber: &#8220;Hörer interessieren sich immer unterschwellig für lokale Informationen&#8221; und gesteht neidisch ein &#8220;Alle Lokalsender haben da eine ganz spitze Waffe&#8221;. Probleme fürs Radio sieht Weber bei der Mediennutzung am Frühstückstisch: Früher war es so, dass der Familienvater seine Tageszeitung las und für 20 Minuten Ruhe haben wollte. 20 Minuten, in denen der Rest der Familie Radio hören konnte. Da jedoch immer weniger Familienväter morgens eine Tageszeitung lesen, fällt dieses Ruhefenster fürs Radio weg. Noch schlimmer: Die Hörer reden am Frühstückstisch miteinander, &#8220;und wir <em>(=Radio)</em> quatschen auch noch dazwischen&#8221;. Auch während der Arbeitszeit schwinden die Hörer, nicht etwas weil sie zu anderen Sendern wechseln, sondern weil sie gar kein Radio mehr hören. Den Einwand aus dem Publikum, dass in vielen Firmen Radiohören im Büro nicht erlaubt ist, weil das Unternehmen sonst GEZ-Gebühren zahlen müsste, lässt Valerie Weber nicht gelten: Das wäre eine &#8220;zu einfache Ausrede&#8221;. Sie sieht das Problem im eigenen Haus: &#8220;Wir binden die Hörer nicht so stark, dass sie auch während der Arbeit noch einschalten&#8221;. Es besteht also Handlungsbedarf, &#8220;damit die Leute bei der Arbeit wieder Radio hören&#8221;. <p><br /></p>

<img id="image534" src="http://www.czieslik.com/blog/wp-content/uploads/2011/04/blm-radio-mikethiel.jpg" alt="Mike Thiel, Gong 96,3  (Foto: Julia Schambeck / BLM)"  title="Mike Thiel, Gong 96,3  (Foto: Julia Schambeck / BLM)" align="left"/>Bereits seit 15 Jahren erfolgreich auf Sendung bei <a href="http://www.radiogong.de" target="_blank">Gong 96,3 in München</a> ist <a href="http://www.radiogong.de/thema/Mike-Thiel-Show/" target="_blank">Morningman Mike Thiel</a>. Er versucht Morgen für Morgen die &#8220;Hörer als Familie&#8221; einzubinden und &#8220;Berührungspunkte zu schaffen, die alle betreffen&#8221;. Angrillen zum Sommeranfang ist in seiner Show genau so Thema wie sein Unfall, als er seinen BWM auf dem Weg zu Sendung in eine Leitplanke fuhr und diese Leitplanke später mit Autogramm versteigert hat. Seine Erfolgsrezepte: &#8220;Alles live&#8221; und &#8220;Ich lese nichts ab. Nichts. Nur den Verkehr.&#8221; Seine Einschätzung, die bei vielen im Publikum Besorgnis erregte: &#8220;Sobald ein Moderator anfängt abzulesen, ist es vorbei mit der Karriere.&#8221;<p><br /></p>

Soziologe Michael Spohrer bestätigt, was auch andere Programm-Macher sagen: &#8220;Die Tagesnutzungsquote muss am Morgen einen Peak haben&#8221;. Wenn man das nicht hat, &#8220;ist die Marke nicht richtig positioniert&#8221;. Wann immer ein Sender es sich leisten kann, sind Gruppenbefragungen der Hörer daher sinnvoll, weil &#8220;keiner von uns kennt mehr den Publikumsgeschmack der Zielgruppe&#8221;, so Spohrer. Wichtig sei dabei, dass die Befragungen unbedingt außerhalb des Senders stattfinden, von einem neutralen Moderator geführt werden und die Probanden möglichst auch von einer neutralen Stelle aquiriert werden. <p><br /></p>

Antenne-Bayern-Programmchefin Valerie Weber weiß von solchen Befragungen zu berichten: &#8220;Die Hörer sind brutalst ausfallend ehrlich&#8221;. Daher will sie ihren Moderatoren die Teilnahme - hinter einer verspiegelten Scheibe - &#8220;nicht zumuten&#8221;. &#8220;Danach gehen die nicht mehr in die Show&#8221;, so Weber. Und obwohl Antenne Bayern regelmäßig Befragungen zum Programm macht, ist Valerie Weber sich der Marktforschungsgrenzen bewusst: &#8220;Sie können nichts Produktives erforschen. Sie können nur sehen, wo Sie Scheiße bauen&#8221;.<p><br /></p>

<strong>Weiterführende Links:</strong><p><br /></p>

- Pressemitteilung der BLM zu den <a href="http://www.blm.de/de/pub/aktuelles/pressemitteilungen/pressemitteilungen.cfm?eventPress=press.DisplayDetail&#038;pressrelease_ID=1625" target="_blank">wesentlichen Aussagen der Studie und der Diskussion</a>.<p></p>

- <a href="http://www.blm.de/apps/documentbase/data/pdf1/Vortrag_Spohrer_06_04_11.pdf" target="_blank">Präsentation von Michael Spohrer</a> zur Studie über die Akzeptanz von Themen und Darstellungsformen (PDF).<p></p>

- Präsentation von <a href="http://www.blm.de/apps/documentbase/data/pdf1/Vortrag_Lynen_06_04_11.pdf" target="_blank">Patrick Lynen</a> (PDF).<p></p>

- Biografien der <a href="http://www.blm.de/apps/documentbase/data/pdf1/Kurzbiografie_aller_Teilnehmer.pdf"  target="_blank">Podiumsteilnehmer</a> (PDF).<p></p>

<em>&copy; Fotos, wenn nicht anders angegeben: Julia Schambeck / BLM</em>
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		</item>
		<item>
		<title>April, April mit Guttenberg und Zeitungsenten</title>
		<link>http://www.czieslik.com/blog/april-april-mit-guttenberg-und-zeitungsenten/</link>
		<comments>http://www.czieslik.com/blog/april-april-mit-guttenberg-und-zeitungsenten/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 05 Apr 2011 16:56:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>info</dc:creator>
		
		<category>Medien</category>

		<category>Berichterstattung</category>

		<category>Fundstücke</category>

		<category>Kaufanregungen</category>

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		<description><![CDATA[ 	Prinzipiell sollte man als Journalist ja mit jeder Meldung vorsichtig umgehen und hinterfragen, ob das wirklich alles stimmen kann oder nicht. An einem Tag im Jahr sollte man dies aber ganz besonders gründlich tun: Am 1. April.

Kaum ein Medium, dass seine Leser, Hörer oder Zuschauer nicht in den April geschickt hat. Auch bei turi2.de [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[ 	<a href="http://www.turi2.de/2011/04/01/heute2-guttenberg-gottschalk-nachfolger-wetten-10923063/" target="_blank"><img id="image523" src="http://www.czieslik.com/blog/wp-content/uploads/2011/04/turi2aprilscherzguttenberg.jpg" alt="turi2-Aprilscherz Guttenberg" align="right"/></a>Prinzipiell sollte man als Journalist ja mit jeder Meldung vorsichtig umgehen und hinterfragen, ob das wirklich alles stimmen kann oder nicht. An einem Tag im Jahr sollte man dies aber ganz besonders gründlich tun: Am 1. April.<p><br /></p>

Kaum ein Medium, dass seine Leser, Hörer oder Zuschauer nicht in den April geschickt hat. Auch bei turi2.de haben wir das natürlich getan. Unser Aufmacher am Freitagmorgen: <a href="http://www.turi2.de/2011/04/01/heute2-guttenberg-gottschalk-nachfolger-wetten-10923063/" target="_blank">Guttenberg wird Gottschalk-Nachfolger bei &#8220;Wetten dass&#8230;?&#8221;</a>.<p><br /></p>

Ein Aprilscherz, der offenbar gut ankam: <a href="http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,754406,00.html" target="_blank">Spiegel Online</a>, <a href="http://www.berlinonline.de/berliner-kurier/foto/index.php/Berliner+Kurier/die_besten_aprilscherze" target="_blank">Berliner Kurier</a>, <a href="http://www.sueddeutsche.de/medien/aprilscherze-der-medien-bitte-laecheln-1.1080189" target="_blank">sueddeutsche.de</a> oder die <a href="http://www.taz.de/1/leben/alltag/artikel/1/kreuzberger-naechte-um-guttenberg/" target="_blank">taz</a> haben die Geschichte aufgegriffen und zu einem der besten Aprilscherzen gekürt. Diese Aufmerksamkeit hat turi2.de am 1. April übrigens mehr als sechsmal so viele Besucher beschert, wie an normalen Tagen.<p><br /></p>

<a id="more-516"></a>

Und bevor Fragen aufkommen:<p></p>

<strong>Ja</strong>, die Grundidee für diese Geschichte <a href="http://www.mucbook.de/2011/03/03/fake-verwirrt-guttenberg-fans/" target="_blank">hatten andere</a>, ich habe sie noch ein wenig ausgeschmückt. Aber ist ein bisschen Plagiat nicht naheliegend, wenn es um Guttenberg geht?<p></p>
<strong>Nein</strong>, die <a href="http://www.welt.de/satire/article12538828/Guttenberg-beerbt-Gottschalk-bei-Wetten-dass.html" target="_blank">Satire von Welt Online</a>, die Guttenberg eine ähnliche Karriere voraussagt, kannte ich wirklich nicht. Ehrlich.<p><br /></p>

Jedenfalls ist auch die Berliner Agentur <a href="http://www.kreative-pr.de/" target="_blank">Kreative PR</a> auf die Guttenberg-Geschichte <strike>hereingefallen</strike> gestoßen und kündigte per Mail ein &#8220;Überraschungspäckchen&#8221; für den &#8220;sehr amüsanten Bericht&#8221; an. Heute nun kam das Paket bei mir an, nachdem es zwei Tage bei einer Nachbarin lag, worüber mich DHL aber erst heute per Brief benachrichtigt hat:<p><br /></p>

<center><img id="image519" src="http://www.czieslik.com/blog/wp-content/uploads/2011/04/ueberraschungspaket1.jpg" alt="Überraschungspaket 1" /><br />
<img id="image520" src="http://www.czieslik.com/blog/wp-content/uploads/2011/04/ueberraschungspaket2.jpg" alt="Überraschungspaket 2" /></center><p><br /></p>

Was da wohl drin sein mag? Zugegeben, die Überraschung war nicht mehr ganz so groß, da ich bereits gestern <a href="http://www.wuv.de/nachrichten/medien/zeitungsenten_fuer_aprilscherzer" target="_blank">bei wuv.de gelesen</a> hatte, dass die <a href="http://www.factotum.de/" target="_blank">Factotum Handelshaus GmbH</a> für kreative Aprilscherze <a href="http://www.badeenten.de" target="_blank">Badeenten</a> verschickt. Der Guttenberg-Aprilscherz wurde dort auch genannt.<p><br /></p>

<center><img id="image521" src="http://www.czieslik.com/blog/wp-content/uploads/2011/04/ueberraschungspaket3enten.jpg" alt="Überraschungspaket 3 Enten" /></center><p><br /></p>

In einem persönlichen Brief schreiben mir Zeitungs-Paule <em>(Mitte)</em>, Agathe <em>(rechts)</em> und Amanda <em>(links)</em>, der Guttenberg-Scherz hätte bei ihnen &#8220;für Geschnatter gesorgt&#8221;. Da Zeitungsenten keinen guten Ruf haben, freuen sie sich &#8220;alljährlich auf den 1. April, wenn unsere gefiederten Kollegen mal so richtig groß rauskommen&#8221;. Gerne wären sie, so schreiben mir die drei Badeenten, &#8220;Ihre Lieblings-Zeitungsenten und würden Ihnen im Tagesgeschäft ein wenig über die Schulter schauen&#8221;. Sie versprechen auch &#8220;ganz brav den Schnabel zu halten&#8221;.<p><br /></p>

Na gut, ich will mal nicht so sein. Vorausgesetzt, die Neulinge können sich mit Rudi Erpel <em>(rechts)</em>, <a href="http://paula-print.de/" target="_blank">Paula Print</a> und Bikini Duck anfreunden.<p><br /></p>

<center><img id="image522" src="http://www.czieslik.com/blog/wp-content/uploads/2011/04/entenparade.jpg" alt="Entenparade" /></center>

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