post Laternentechno


Rabimmel, Rabammel, Rabummbummbumm


Heute ist nicht nur Karnevalsbeginn, sondern auch Martinstag. Es geht also wieder los mit den Laternenumzügen! Aus diesem Anlass hat SWR3 einen Klassiker der Laternenlieder in ein neues Gewand gepackt und macht den Laternenumzug zur Technoparty. Rabimmel, Rabammel, Rabummbummbumm!!!


post Philipp Poisel live in München


Er ist zwar noch nicht soooo bekant, dafür umso empfehlenswerter: Philipp Poisel.


Interview mit Philipp Poisel 
Der 25-Jährige Ludwigsburger ist Singer/Songwriter, bei Herbert Grönemeyers Label “Grönland” unter Vertrag und hat als Support-Künstler für Maria Mena, Herbert Grönemeyer, Suzanne Vega und Hubert von Goisern in diesem Jahr von über 150.000 Zuschauern gespielt. Seit kurzem ist er auf Solotour. Am Sonntagabend (09.11.2008) hat er im Münchner Live-Club “Ampere” Station gemacht.


Ich war für Radio Feierwerk dabei und hatte die Möglichkeit, Philipp Poisel vor dem Konzert zu interviewen. Ausschnitte aus dem Interview liefen am Samstag, den 15.11.2008 in der Sendung “What’s up” bei Radio Feierwerk. Wer’s verpasst hat, kann den Bericht hier noch einmal Nachhören:




 
Das komplette Interview gibt es hier zum Nachhören:



Philipp Poisel KonzertDas anschließende, über anderthalbstündige Konzert war einfach klasse! Neben ruhigen, einfühlsamen und nachdenklichen Balladen, die oft mit geschlossenen Augen gesungen hat, hat er sich bei anderen Liedern zu meiner Überraschung richtig ins Zeug gelegt. Live und mit Band ist Philipp Poisel deutlich rockiger als auf seinem Debüt-Album “Wo fängt Dein Himmel an” - und dadurch auch noch ein Stück besser. Wer ihn also zuerst im Konzert gesehen hat und daraufhin das Album hört, könnte womöglich etwas enttäuscht sein.


 
Mit meiner Digitalkamera habe ich ein paar kurze Eindrücke der Stimmung im Video festgehalten:



Ein sehr schönes Akustik-Set von Philipp Poisel gibt es als Video auch bei 1Live. Ein komplettes Radiokonzert läuft am Montag, den 24.11.2008 ab 21:00 Uhr bei NDR 2 und ist außerhalb des Sendegebiets über den Internetstream und per Satellit und Digitalkabel über ARD-Digital zu hören.


Und wer erst einmal ganz unverbindlich in das Album von Philipp Poisel reinhören möchte, kann dies über den untenstehenden Stream-Player von “7 Digital” tun. Meine Favoriten: “Ich & Du”, “Wer braucht schon Worte” und “Mit jedem Deiner Fehler”. Viel Spaß beim Hören!



post Überraschung aus der Packstation


Zunächst ist es überraschend, beim genaueren Nachdenken aber gar nicht so dumm.


In den Briefkasten liefert die Post neben den erwünschten Briefen auch - manchmal unerwünschte - Werbung. Wenn sich die Kunden ihre Post, z.B. Pakete, nun aber nicht mehr nach Hause, sondern in eine Packststation liefern lassen, wäre es doch lukrativ, auch die Werbung dort zu verteilen.


Auf diese Idee ist offenbar auch DHL gekommen. Zumindest war ich überrascht, als sich neulich die Klappe meiner Stamm-Packstation öffnete und sich dort neben dem Paket mit der erwarteten Bestellung noch ein zweites kleines Paket befand.

Werbung in der Packstation
Das kleine Paket stammte von der Versandapotheke “Zur Rose” aus Halle/Saale. Darin enthalten war neben einem Bestellkatalog auch eine Produktprobe “flüssiger Geltropfen zur Benetzung und Befeuchtung der Augen bei starkem Trockeheitsgefühlen“. Nichts was ich nun dringend brauche oder gar selber gekauft hätte, aber was man da hat, braucht man vielleicht doch irgendwann einmal.

Werbung in der Packstation

Ich bin noch unschlüssig, ob ich es wirklich toll fände, jedes Mal eine Werbesendung neben der erwarteten Sendung in der Packstation zu haben. Aber wie schon gesagt: So dumm ist die Idee eigentlich nicht…


post Neu entdeckte alte Hits


Das Schöne am Radio ist, dass man manchmal ganz ohne eigenes Zutun neue Musik entdecken kann. Zugegeben, das Radio hat seine Rolle als Trendsetter in Sachen Musik erst ans Musikfernsehen und inzwischen ans Internet und Klingeltonanbieter abgetreten. Mutig sind nur noch wenige Sender, wenn es um neue Musik noch unbekannter Bands geht: On Air sind sie erst zu hören, wenn sie schon Hits sind, werden dann aber wochenlang immer noch als “Brandneu bei…” verkauft.


Immer mal wieder fallen mir beim Radiohören aber dennoch neue, interessante Songs auf.


CD Cover Bowling for SoupSo auch gestern Nachmittag: Während der Arbeit lief SWR3 und dort ein Song, den ich noch nie gehört hatte und der interessant klang. Über die Internet-Musikrecherche fand ich heraus, dass es der Song “1985″ der US-Punkrockband “Bowling for Soup” war. Ein Klick im iTunes-Musicstore und der Song war meiner. Erst im Nachhinein stellte ich fest, dass der Song gar nicht so neu war, wie ich dachte. Tatsächlch hat er schon vier Jahre auf dem Buckel. Als er 2004 ein Hit war, ist er irgendwie an spurlos an mir vorbeigegangen. Das lag womöglich daran, dass der Song in Deutschland laut der Datenbank von “Charts Surfer” eigentlich auch nie ein Hit war. Trotzdem schön, dass SWR3 so einen Song mal wieder spielt, um einen alten Hit, der nie ein Hit war, neu zu entdecken.


Cover Lucy's EyesGanz ähnlich erging es mir vor einger Zeit auch mit dem Song “Lucy’s Eyes” der österreichischen Band “Papermoon“. Noch nie zuvor gehört, aber beim ersten Mal Hören bei “Ö3″ gleich toll gefunden. Auch hier dachte ich zuerst, etwas neues entdeckt zu haben. Von wegen! Das Stück war damals schon über zehn Jahre alt - zu alt. Das dazugehörige Musikvideo findet sich nicht einmal bei YouTube - und das will was heißen. Lediglich eine Audio-Version des Songs ist dort verfügbar.


Fazit: Ohne dass Radiosender alte, selten gespielte Songs nach langer Zeit mal wieder rauskramen, hätte ich diese beiden Lieder wohl nie entdeckt. Und es wäre schade drum gewesen.


post Sammelsurium zur US-Wahl


US-FlaggeIn nicht einmal drei Woche wird in den USA ein neuer Präsident gewählt. Eine Wahl, die nicht nur die Vereinigten Staaten betrifft, sondern die ganze Welt interessiert.


Mein Kollege Martin Schmitt berichtet für die Hörfunkagentur BLR und Radiodienst aus den USA über die Wahl und die Geschichten und Menschen hinter der Wahl. In seinem Blog mit dem kreativen Namen “Schmitteilungen” berichtet er nicht nur für die Radiohörer, sondern erzählt seine Geschichten auch in Text und Bild.


Wer mehr über das politische System der USA, das schwer verständliche Wahlsystem und die grundsätzlichen Unterschiede zu Europa wissen will, dem empfehle ich das USA-Dossier der Bundeszentrale für politische Bildung. In gedruckter Form ist das Themenheft “USA. Das vermessene Imperium” der “Edition LMD” lesenswert. Der Sammelband bündelt Artikel, Analysen und Aufsätze aus der Zeitung “Le Monde diplomatique” und anderen Quellen und versucht, die USA verständlicher zu machen.


White HouseWeitaus polemischer geht es in Michael Moores Wahlführer “Yes, we can” zu - ein Sachbuch, das nicht immer nur sachlich ist. Aber das wird von Michael Moore auch niemand erwarten. Sein Buch ist scharfzüngig und tendenziös und Michael Moore lässt keinen Zweifel daran, dass er Obama für den besseren Präsidenten hält als McCain. Dennoch bietet das Buch auf humoristische Weise einen Zugang zu den drängenden Problemen der USA.


Nicht nur Michael Moore macht sich über die Republikaner lustig, sondern auch die Internetgemeinde: Vor allem Sarah Palin, die republikanische Vizepräsidentschaftskandidatin aus Alaska muss dran glauben. Im Internetvideo “Don’t cry for me, Alaska” wird ihre Herkunft aus der Provinz verulkt und im Trailer zu “Head of Skate” glänzt sie als “Hockey Mom” mit der Weisheit “Wenn ich meine Schlittschuhe wiederfinden kann, wie schwer kann es dann schon sein, Bin Laden zu finden?”.


Na dann: Happy Voting! Hoffentlich funktionieren die Wahlmaschinen diesmal…

Esel und Elefant
Alle Bilder stammen übrigens von meinem Besuch in Washington D.C. im August 2006.

post Landtagswahl in Bayern: Die Linken kauft die Staatskanzlei, Klinsi coacht die CSU und die besingt ihren Stolz auf Bayern


Kurz vor der Bayerischen Landtagswahl noch ein paar Kuriositäten:


Die Linke hofft noch auf den Einzug in den Landtag, sicherheitshalber hat die Partei die Bayerische Staatskanzlei aber schon gekauft. Nicht real, sondern virtuell. Bei whatsyourplace.de kann man Grundstücke auf Google Maps erwerben. Die Linke hat das Grundstück der Staatskanzlei gekauft, will aber angeblich nur den Keller nutzen, um zu schauen, “wieviele Leichen die CSU während ihrer über 40-jährigen Alleinherrschaft dort angesammelt hat“.


Währenddessen gewährt “extra 3″ Einblicke ins Traningslager der CSU: Glaubt man dem NDR-Satiremagazin, dann hat die CSU Jürgen Klinsmann engagiert, der nicht nur die Fußballspieler der Bayerischen Nationalmannschaft (FCB) trainiert, sondern auch die beiden (Macht-)Verteidiger Beckstein und Huber fit machen soll. Beide übrigens mit der Rückennummer “00″. Hier geht’s zum Videobeweis (auch zum Download).


Der politische Gegner versucht es mit Satire: Eine Initiative namens “Stoiber war wenigstens lustig” nimmt das Polittheater wörtlich und zeigt Stoiber und Beckstein als animierte Hampelmänner. Im Video wird gezeigt, dass Bayern eigentlich längst von Sozis unterwandert ist:



Auch die CSU zeigt sich humoristisch, auch wenn zu befürchten ist, dass der Imagefilm “Stolz auf Bayern” eigentlich ernst gemeint war. Drei Minuten lang ist Bayern von seiner schönsten Seite zu sehen, wobei sich Bayern im filmischen Vorstellungsvermögen der CSU im wesentlichen auf oberbayerische Bergpanoramen beschränkt. Dazu ist ein Herz-Schmerz-Heimatschlager zu hören, der akustisch eindringlich vermittelt, wie schön es hier doch ist. Kernaussage des Songs: “Wir wissen eins genau: Der Himmel ist weiß-blau”. Was sich nicht reimt, wird dabei gereimt gemacht und so folgt auf die Zeile “alles fühlt sich hier so frei an” ein “Wir sind stolz auf Bei-an“:



Kleiner Trost: In Sachen Musikalität schneiden auch die anderen Parteien nicht besser ab! Der Münchner Lokalsender 95.5 Charivari hat die Kandidaten der fünf größten Parteien im “Kandidatencheck” ihr Wahlprogramm vorsingen lassen. Ginge es allein danach, dürfte man wohl keinen von allen wählen.


Aber vielleicht spielen ja doch noch andere Faktoren eine Rolle, wenn es dann am Sonntag in der zum Wahlklokal umfunktionierten Grundschule heißt “abg’stimmt werd” und “o’kreuzt is”.


post Soviel Zeit muss sein


Die SZ hat zehn wissenswerte Fakten über Uhren und die Zeit zusammen gestellt: Unter anderem wird beantwortet, woher der Ausdruck “Die Zeit ist abgelaufen” kommt. So viel Zeit sollte man sich nehmen - es könnte den nächsten Smaslltalk retten!

post Wiesn-Hit-Vorhersage


Einen Tag vor Wiesn-Beginn hat das “SZ Magazin” ausgelotet, welche Mitgröl-Songs in diesem Jahr zum Wiesn-Hit 2008 werden könnten. Das Fazit: Letztlich wird es wohl doch wieder was von DJ Ötzi…


Passend dazu verrät ein Wiesn-Kapellmeister u.a. mit welchem Lied er die Stimmung im Zelt bremst, wenn es zuviel wird und für Wiesn-Besucher gibt es den “Perfekten Plan” fürs Oktoberfest.


post Über Geld spricht man nicht. Außer mit der SZ.


In der Süddeutschen Zeitung gibt es im Wirtschaftsteil seit Anfang des Jahres eine ganz interessante Serie, auf die ich heute mal hinweisen will: In “Reden wir über Geld” erzählen berühmte und weniger berühmte Menschen über ihr Verhältnis zum Geld.


RTL-Schuldenberater Peter Zwegat zum Beispiel verrät, dass er mal für eine “Ein Buchenwald im Frühling”-Fototapete einen Kredit aufgenommen hat. Die drei Jungs von “Fettes Brot” gestehen, dass sie mehr aufs Geld achten, seitdem sie ihre Musik als Unternehmer selber produzieren und vermarkten und nicht mehr das Geld ihrer Plattenfirma ausgeben. Und Moderatorin Sarah Kuttner sagt “Jeder da draußen darf es laut sagen, wenn er mich für einen Haufen Mist hält. Dafür werde ich bezahlt. Und ich finde das in Ordnung”.


post Kommunismus 2020


Anlässlich des 77. Geburtstages des “Staatsratsvorsitzenden Oskar Lafontaine” am 16.09.2020 wirft extra3 einen Blick auf seine Geburtstagsvisionen:
Die bereits 2015 zusammengelegten Albrecht Nord und Süd übernehmen die Grundnahrungssicherung. Sie firmieren unter WALDIG (WarmmachbareLeichtDosenInstantGerichte). Zweimal pro Jahr werden Angebotszettel gedruckt.
Mehr davon im extra3-Blog.


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