post hörbuchFM meldet sich mit neuem Betreiber zurück


hörbuchFM LogoAlles neu macht der Mai: Das Webradio hörbuchFM, das rund um die Uhr Hörspiele und Hörbücher ausstrahlt, geht nach vier Monaten Pause am 1. Mai 2013 wieder auf Sendung.

Ende 2012 hatte das Programm, das 2010 von den Berliner Agenturen “der apparat” und “fabrik neue medien” ins Leben gerufen wurde und sogar für den Grimme-Online-Award nominiert war, den Sendebetrieb vorübergehend einstellen müssen, weil die Finanzierung nicht mehr gesichert war.

Sebastian HenselNeuer Betreiber ist nun das Berliner StartUp socialmeta von Jungunternehmer Sebastian Hensel (ehemals egoFM). Unter dem Namen “Die Radiohörlounge” bietet socialmeta Radiosendern wie Antenne Thüringen, dem Stuttgarter Lokalradio “Die Neue 107.7″, egoFM und detektor.fm bereits ein Syndication-Programm aus Hörspielen und Hörbüchern, mit dem die Sender am Abend und in der Nacht Gema-Gebühren einsparen können.

Bei der Finanzierung gehen die Macher nun neue Wege: Das Radioprogramm soll zu “100% werbefrei” bleiben, lediglich auf der Website werden die gesendeten Hörspiele zum Kauf auf CD oder als Download angeboten. Vom Kaufpreis erhält hörbuchFM eine kleine Provision. Den Großteil der Kosten für den Sendebetrieb, Lizenzen, Redaktion und Technik – nach eigenen Angaben Fixkosten von mehr als 1.000 Euro im Monat – will hörbuchFM durch Spenden stemmen und setzt dabei auf die freiwillige Zahlungsbereitschaft der Hörer: “Wir sind uns sicher, wer ein solches hochwertiges Radioprogramm hören möchte, ist auch bereit dafür ein paar Euro im Monat zu spenden”, gibt sich Sebastian Hensel optimistisch. Begeisterten Hörern wird ein Paypal-”Dauerauftrag” von 8 Euro im Monat vorgeschlagen, aber auch jeder andere Betrag ist willkommen. Zum Vergleich: Die Tageszeitung “taz” nimmt durch freiwillige Zahlungen für ihr Online-Angebot inzwischen regelmäßig mehr als 10.000 Euro im Monat ein.
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post StandUp-Migranten – Comedy mit allem und scharf


Satire darf alles. Doch wenn Kabarettisten und Comedians Witze über Ausländer, Migranten oder andere Kulturen machen, dann schwingt schnell ein fader Beigeschmack des Politisch-Inkorrekten mit. Ein “Wir denken vielleicht auch so, aber das kann man doch nicht so sagen” und die ständige Entschuldigung, dass natürlich alles weder rassistisch noch ausländerfeindlich gemeint sei.

Es sei denn, diejenigen, die solche Witze machen, haben selber einen Migrationshintergrund. Wenn Comedians wie Kaya Yanar oder Bülent Ceylan sich über ihre Landsleute und deren teils merkwürdige Eigenarten lustig machen, dann grölt der Saal.

Die beiden sind zwar wohl die bekanntesten, aber bei weiten nicht die einzigen Comedy-Migranten. Welche bislang unentdeckten Nachwuchstalente es noch gibt, zeigt ab dem 9. März 2013 alle zwei Wochen die Sendung StandUpMigranten des ARD-Digitalkanals EinsPlus. Moderator der Sendung ist Abdelkarim, der 1981 als Sohn marokkanischer Eltern in der Bielefelder Bronx geboren wurde.
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post Weltuntergang


Im Vergleich zu Hollywood ist die Realität manchmal echt ärmlich.



post Wenn die Zeit kommt


Wem “Last Chrismas”, “Driving Home for Christmas” und “Do they know it’s Chrsiotmas” schon aus den Ohren herauskommt, dem empfehle ich einen neuen und sogar deutschen Weihnachtssong. Frohes Fest!



post Harte Männer in der Großstadt


Seit Mitte Dezember spielen der Münchner Musik-Kabarettist und Parodist André Hartmann (rechst) und Moritz Scheidl (links), ein Freund und Kollege von mir, ihr erstes gemeinsames Comedy-Programm “Harte Männer” im Münchner Theater Heppel & Ettlich.

Dabei erfahren die Zuschauer u..a., in wie vielen Liedern Fragmente von “Last Christmas” stecken, was die Münchner Schickeria im Restaurant “Tantris” bewegt und was beim Online- und Speed-Dating schiefgehen kann.

Für Radio Feierwerk habe ich darüber berichtet, was die Zuschauer bei den “harten Männern” erwartet.

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post Mein München – Interventionen im Stadtmuseum


"Mein München"
Altes und Vergangenes, manchmal auch schon etwas angestaubt. Wenn es im Museum um Stadtgeschichte geht, dann geht es von Natur um etwas, das war und die Stadt geprägt hat. Damals. Vor langer Zeit. Seit dem 15. November 2012 “interveniert” die Ausstellung “Mein München“, die von Volkskunde-Studenten der Uni München gemacht wurde, für ein halbes Jahr gegen diese museale Form der Geschichtsschreibung.

Münchner Kindl - Kunst im TreppenhausDie Interventionen “überschreiten die gängigen Grenzen des Museumsbetriebs und bringen neue gesellschaftliche Positionen an den Ort des Bewahrens und Erhaltens”, heißt es in der Ausstellungsbeschreibung. Dadurch wird München “jenseits der Klischees und Traditionen als Ort der Aktivitäten urbaner Milieus gezeigt. Die subjektiven Perspektiven zeigen die unentdeckten Facetten Münchens und gewähren so einen Einblick in die Vielfalt dieser Metropole”.

Ort des Geschehens ist die Daueraussstellung “Typisch München” im Münchner Stadtmuseum – also ausgerechnet der Ort, “der bekannt ist für seine fest definierten Formen”. Es ist also keine separate Sonderausstellung, stattdessen “stören” die 13 Stationen “mit ihrem subjektiven Blick die offizielle Geschichte Münchens”.
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post Von Löwen und Tonbändern – Zwei Deutschpop-Empfehlungen.


Gestern war ich beim Münchner Konzert des dänischen “Ghetto-Pop”-Musikers (so nennt er seine Musik selber) Lukas Graham. Das Konzert war cool, von dem wird man sicher noch einiges hören.

Auch die Vorband “Konrad und der Löwe” war eine positive Überraschung. Obwohl es die Münchner Band schon seit 2009 gibt, hatte ich zuvor noch nie von denen gehört. Am besten gefallen hat mir der neue Song “Sie ist weg” – nicht zu verwechseln mit dem gleichnamigen Song der “Fantastischen Vier”. Leider gibt es den Song noch nirgendwo zu kaufen, lediglich ein Video von einem Auftritt in der Hamburger Fußgängerzoen habe ich gefunden.


 

Aus Hamburg kommt auch die junge Band “Tonbandgerät“, die bereits den “New Music Award” der ARD-Jugendradios gewonnen hat. Veröffentlicht ist bislang nur die Single “Irgendwie anders”, ein Album ist gerade in Arbeit und soll im Frühjahr erscheinen. Das “Hamburger Abendblatt” porträtiert die Band in einer ausführlichen Serie.

Viel Spaß beim Anhören!



post Was auf gedrucktem Papier steht, muss ja stimmen.


Für die Oktober-Ausgabe des “NJB info”-Heftchens, dem Mitglieder- und Infomagazin des Vereins Nachwuchsjournalisten in Bayern e.V., habe ich einen Steckbrief über mich ausgefüllt. Interessant, was ich da selber so alles über mich erfahre…



post Themen, die unter den Tisch fallen: Über Nachrichtenauswahl im Journalismus


Wer schon einmal versucht hat, die “Zeit”, den “Spiegel” oder auch nur die Tageszeitung komplett von vorne bis hinten zu lesen, mit allen Artikeln, allen Geschichten und Meldungen, der wird früher oder später wahrscheinlich aufgeben und frustriert sein, wie viel davon eigentlich ungelesen ins Altpapier wandert.

Dabei ist das schon das Nachrichten-Konzentrat, das Journalisten ausgewählt haben aus der Unmenge an Informationen, Agenturmeldungen, Pressemitteilungen, Reporterberichten und, und, und. Aber wie wird ausgewählt? Nach welchen Kriterien und welche Nachrichten fallen dabei unter den Tisch?

Um diese Fragen ging es auch am vergangenen Mittwoch beim 54. Münchner Mediengespräch des Bayernforums der Friedrich-Ebert Stiftung und der Stiftung Journalistenakademie Dr. Hooffacker.

Horst Pöttker, Michael Meyen (Fotos: Hans-Peter Pfeil)

Nach der Podiusmdiskussion habe ich für Markos Medienpodcast mit den Teilnehmern gesprochen: Prof. Dr. Horst Pöttker (links im Bild) ist Hochschullehrer und Lehrstuhlinhaber am Institut für Journalistik der TU Dortmund. Außerdem ist er Sprecher der Initiative Nachrichtenaufklärung, die einmal im Jahr eine Liste der am meisten vernachlässigten Nachrichtenthemen herausgibt.

Kommunikationswissenschaftler Prof. Dr. Michael Meyen von der Uni München (rechts), erklärt im Interview, was er unter “Medienlogik” versteht und wie sich die Nachrichtenauswahl im Vergleich zu früher verändert hat.

Der dritte Podiumsteilnehmer, Dr. Bernward Loheide vom dpa-Landesbüro Bayern, ist leider nicht im Podcast zu hören, da er bereits auf dem Nachhauseweg war, als ich ihn interviewen wollte. Viel Spaß beim Zuhören!

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(Crosspost auf markos-medienpodcast.podspot.de)



post Wigald Boning über sene Fernsehvorlieben und Experimente bei “Nicht nachmachen!”


Wigald BoningVor fast 20 Jahren tauchte er das erste Mal im Deutschen Fernsehen auf, bei “RTL Samstag Nacht“, einer Comedyshow, die bis heute legendär ist. Der eine oder andere erinnert sich vielleicht noch daran. Zusammen mit Olli Dittrich, der heute als „Dittsche“ bekannt ist, war er damals u.a das Comedy-Musik-Duo “Die Doofen”: Die Rede ist von Komiker Wigald Boning.

Im ZDF läuft ab heute Abend (29.6.2012, 22.30 Uhr) die neue Comedy-Experimentier-Show “Nicht nachmachen” mit Wigald Boning und Berhard Hoecker, in der beide in einem leerstehenden Haus, das kurz vor dem Abriss steht, Alltagsexperimente durchführen, darunter ein Feuerwerk im Wohnzimmer oder die Überflutung des Bades.

Vor ein paar Tagen habe ich Wigald Boning bei einer Veranstaltung des Fernsehsenders Sky in München getroffen, wo die neue HBO-Serie “The Newsrom” vorgestellt wurde. Spontan habe ich ein Kurzinterview mit ihm gemacht, in dem er nicht nur seine neue Show vorstellt, sondern auch verrät, dass er privat meist Frühstücksfernsehen auf dem Heimtrainer schaut, Fußball nur allein, in unmöblierten Räumen ansehen kann und mit einer eigenen, neu geründeten Plattenfirma nun die Musikk machen will, die woanders zu kurz kommt.

Viel Spaß beim Anhören!

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